Die Sommerauer Straße wird 2025 erneuert. In seiner Sitzung am Mittwoch soll der Gemeinderat den Auftrag vergeben. Foto: Helen Moser

Die Fertigstellung des Marktplatzes samt Tiefgarage und der Beginn der Rathaussanierung sind die Großprojekte im Jahr 2025 in St. Georgen. Doch auch in die Infrastruktur soll in Form von drei Straßensanierungen investiert werden. Das kommt auf Anwohner zu.

Auch wenn die Temperaturen nach wie vor frostig sind, neigt sich der Winter – auch in St. Georgen – langsam seinem Ende zu. Der Frühling steht bald bevor – und damit richtet sich der Blick auch auf jene Infrastrukturmaßnahmen, welche sich die Stadt für das laufende Jahr vorgenommen hat. Über drei größere Baustellen, an denen in den kommenden Monaten gearbeitet werden soll, informiert nun die Stadtverwaltung. Aber was genau ist geplant? Wie sieht der Zeitplan aus? Und mit welchen Kosten rechnet die Stadt?

 

Sommerauer Straße

Über die Sanierung der Sommerauer Straße wird der Gemeinderat schon gleich in seiner ersten Sitzung des Jahres an diesem Mittwoch, 22. Januar, sprechen. Wie aus der Sitzungsvorlage hervorgeht, ist dann auch die Vergabe der Baumaßnahme geplant.

Insgesamt, informiert die Stadtverwaltung, werden in drei Bauabschnitten – so weit erforderlich – die Leitungen für die Gas- und Wasserversorgung sowie zugehörige Hausanschlüsse erneuert. Zudem ist die „Sanierung gravierender Schadstellen am Abwasserkanal“ geplant. Darüber hinaus sind punktuelle Arbeiten im Zusammenhang mit der Breitbandversorgung geplant.

Auch die Straßenoberfläche hat eine Sanierung nötig: Der Fahrbahnbelag wird komplett erneuert, teilt die Stadtverwaltung mit. Auch der Bereich der Parkbuchten und Pflanzquartiere wird nicht ausgelassen. Schließlich werden noch die beiden Bushaltestellen im Bereich des Technologiezentrums (TZ) barrierefrei ausgebaut, heißt es weiter.

Wie aus der Sitzungsvorlage hervorgeht, soll es bis zum Beginn der Arbeiten nicht mehr allzu lange dauern: Nach der Winterperiode – spätestens jedoch in Kalenderwoche zwölf, die am 17. März beginnt – soll die Ausführung beginnen. Der Ausschreibung für die Maßnahme geht die Verwaltung von einer Fertigstellung spätestens in Kalenderwoche 45, die am 3. November beginnt, aus.

Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich der Sitzungsvorlage zufolge – die Anteile von Stadt und Stadtwerken zusammengerechnet – auf etwa 791 000 Euro. Das liegt leicht unter dem Haushaltsansatz.

Mühlstraße

Dass der Fahrbahnbelag der Mühlstraße im Bereich zwischen Bahnhof- und Gerwigstraße seine besten Tage hinter sich hat, ist unschwer zu erkennen. 2025 soll die Straße saniert werden, wobei die Stadtverwaltung nicht nur die Erneuerung des Fahrbahnbelags angeht. Auch hier werden zudem der Gas- und Wasserversorgungsleitungen sowie Hausanschlüsse erneuert. Darüber hinaus wird die Straßenbeleuchtung neu verkabelt.

Die Mühlstraße wird im Bereich zwischen Bahnhof- und Gerwigstraße saniert. Foto: Helen Moser

Zum genauen Umsetzungszeitpunkt macht die Stadtverwaltung noch keine Angabe.

Hans-Thoma-Straße

Auch wann die Hans-Thoma-Straße – und im gleichen Zug ein Teilstück der Hasemannstraße von Hausnummer 1 bis 6 – saniert wird, steht noch nicht definitiv fest. Den Angaben der Stadtverwaltung zufolge ist die Ausführung in drei Bauabschnitten geplant. Erneuert werden Leitungen der Gas- und Wasserversorgung sowie der Fahrbahnbelag. Auch am Abwasserkanal wird Hand angelegt. Der ist aktuell der Stadtverwaltung zufolge schadhaft und unterdimensioniert.

Hat wahrlich schon bessere Tage gesehen: die Fahrbahn der Hans-Thoma-Straße. Auch der Kanal wird erneuert. Foto: Helen Moser

In den Haushaltsplan für das laufende Jahr inklusive des Wirtschaftsplans für die Stadtwerke sind für diese Maßnahme insgesamt 997 000 Euroeingestellt.

Mehr Details im Vorfeld

Informationen
 Im Vorfeld jeder Maßnahme wird die Stadtverwaltung eigenen Angaben zufolge auch über die resultierenden Einschränkungen informieren. Zudem soll jeweils eine Informationsveranstaltung für Anwohner stattfinden.