Immer wieder mussten Verkehrsteilnehmer bereuen, dass sie trotz Verbots in den Baustellenbereich fuhren. Foto: Dold

Immer wieder mussten Autofahrer dran glauben: An der offiziell noch gesperrten, aber problemlos befahrbaren Mariazeller Straße in Sulgen gab es viele Strafzettel.

Auch in den Abendstunden, wenn keine Bauarbeiten mehr erfolgten, wurden so manche Autofahrer ertappt und zur Kasse gebeten. 50 Euro Strafe wegen Fahren in einem gesperrten Bereich, hieß es dann. Diesen Verkehrsteilnehmern erging es ähnlich wie an der gesperrten Altenburg zwischen Hardt und Tennenbronn. Auch dort gab es abends immer wieder Kontrollen, nach dem Ende der Bauarbeiten.

 
Auch die Leitungen von der Panoramastraße werden verlegt. Foto: Dold

Hannes Herrmann, Pressesprecher der Stadtverwaltung, erklärt die Hintergründe der Kontrollen: „Im Rahmen der Vollsperrung, beziehungsweise der zeitweisen Teilsperrung der Mariazeller Straße wurden und werden immer wieder Behinderungen durch durchfahrende oder parkende Autos festgestellt, weshalb der Gemeindevollzugsdienst von der Stadtverwaltung zu Kontrollen aufgefordert wurde“.

Regelmäßige Kontrollfahrten

Die Kontrollen sollen laut Herrmann einen reibungslosen Bauablauf gewährleisten und die Sicherheit der Bauarbeiter schützen. Und weiter: „Ebenso kann es für Verkehrsteilnehmer selbst gefährlich sein, weil unter anderem Hindernisse, offene Baugruben, Gräben oder ähnliches ein Risiko darstellen“. Im Rahmen der regelmäßigen Kontrollfahrten in Sulgen wurde und werde während der Bauzeit auch in der Mariazeller Straße zu wechselnden Tageszeiten kontrolliert, so der Sprecher. Schwerpunktkontrollen fanden Ende Januar ab etwa 13 Uhr und am 12. Februar in der Zeit von 15.45 bis gegen 18 Uhr statt.

Für den Busverkehr gibt es freie Fahrt. Foto: Dold

Asphalteinbau verzögert

Herrmann informiert auch über den Fortschritt der Bauarbeiten: „Da die Seitenflächen vor Weihnachten nicht mehr soweit fertiggestellt werden konnten wie geplant und das Bauunternehmen wegen des Wetters erst wieder kürzlich beginnen konnte, wird sich der Asphalteinbau bis Mitte April verzögern“, sagt er. Ursprünglich hätte der Asphalt schon im März eingebaut werden sollen.

Anwohner und Verkehrsteilnehmer müssen sich in nächster Zeit auf den Baustellenbetrieb zur Fertigstellung der Seitenflächen einstellen – also Geh- und Radweg – und die vollständige Sperrung für den Belagseinbau.

Die Pflasterarbeiten gehen zügig voran. Foto: Dold

Arbeiten an Beleuchtung

Zusätzlich zur Asphaltierung stehen noch folgende Arbeiten aus: Fertigstellung der Bordsteine, Herstellung der Bushaltestellen samt Barrierefreiheit, die Pflasterung der Gehwege und die Asphaltierung des Radwegs. Hinzu kommen Arbeiten an der Beleuchtung und Markierung.