Straßenbelag und die Kanalisation im Bereich der Sommerauer Straße sind beschädigt. Nun steht die Sanierung an. Foto: Helen Moser

Nicht nur der Fahrbahnbelag ist in die Jahre gekommen – auch sonst gibt es im Bereich der Sommerauer Straße in St. Georgen allerlei Baustellen. Nun steht die umfassende Sanierung bevor. Die wird auch Einschränkungen mit sich bringen.

Die Sanierung der Sommerauer Straße ist eine der größeren Infrastrukturmaßnahmen, welche die Stadt St. Georgen in diesem Jahr in Angriff nimmt. In jüngster Sitzung vergab der Gemeinderat mit einstimmigem Votum die Aufträge für die Maßnahme – zu erfreulichen Preisen, wie Bürgermeister Michael Rieger zusammenfasste.

 

Weniger erfreulich werden die Bauarbeiten – und vor allem die damit einhergehenden Einschränkungen für den Verkehr – wohl für Anwohner und Autofahrer, blickte Rieger jedoch schon einmal voraus. Solche Baumaßnahmen seien „nie ganz einfach“ – vor allem, da die Arbeiten im Bereich der Sommerauer Straße nur mithilfe einer Vollsperrung möglich seien: „Das wird eine Herausforderung“, erklärte der Bürgermeister auch mit Blick auf Parkplätze, Müllabfuhr und die Umleitungsstrecken.

Für 80 Meter Kanal steht Komplett-Erneuerung an

Aus der Sitzungsvorlage für den Gemeinderat geht hervor, welche Arbeiten genau geplant sind. Demnach werden am Hauptkanal zwischen den Hausnummern 1 und 39 insgesamt zwölf Schadstellen punktuell ausgebessert. Im gleichen Bereich wird auch die Frischwasserleitung saniert. Hinzu kommen etwa 80 Meter Abwasserkanal zwischen den Hausnummern 8 und 12, die komplett erneuert werden. Auftraggeber für all diese Maßnahmen sind die Stadt beziehungsweise die Stadtwerke St. Georgen.

Die Stadtwerke Villingen-Schwenningen (SVS) schließen sich der Sanierungsmaßnahme an und lassen in diesem Zuge die Gasversorgungsleitung erneuern – nämlich im Bereich von Hausnummer 19 bis 39. Der Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar lässt darüber hinaus an zwei Stellen Leerrohr für den Breitbandausbau verlegen.

Bushaltestellen werden barrierefrei ausgebaut

Sind diese Arbeiten unter der Straße abgeschlossen, geht es noch an die Erneuerung des teils stark in Mitleidenschaft gezogenen Fahrbahnbelags auf der Agenda.

Neuer Asphalt wird aufgebracht. Zudem werden die beiden Bushaltestellen auf Höhe des Technologiezentrums (TZ) barrierefrei ausgebaut.

Starten soll die Maßnahme der Sitzungsvorlage zufolge nach Ende des Winters, spätestens aber in Kalenderwoche zwölf, die am 17. März beginnt. Die Umsetzung ist dann in drei Bauabschnitten geplant und soll spätestens bis Kalenderwoche 45 Anfang November abgeschlossen sein.

Die voraussichtlichen Baukosten für Stadt und Stadtwerke liegen der Sitzungsvorlage für zufolge bei insgesamt rund 791 000 Euro – und damit einiges unter dem Haushaltsansatz. Ein „tolles Ergebnis“, konstatierte Bürgermeister Rieger.