Eigentlich war es nur eine kleine Baustelle. Doch in der unteren Hauptstraße sorgte diese teilweise für Verwirrung und Geisterfahrten.
Eine eigentlich harmlose Baustelle in der unteren Hauptstraße sorgte zwei Tage lang für ungewöhnliche Szenen im Stadtverkehr. Autofahrer versuchten teils sehr kreativ, die Absperrung zu umfahren. Dabei wäre der Weg eigentlich einfach gewesen: Ein kurzer Schlenker um die Baustelle hätte genügt, um anschließend wieder auf die Fahrbahn zu gelangen. Manche Fahrer blieben stur auf der rechten Seite und bogen stattdessen in die Marktstraße ein. Vorbei am Irish Pub und am Marienheim landeten sie schließlich auf dem Rathausplatz. Dort war allerdings Krämermarkt – und spätestens beim Stand mit Bergkäse war Schluss mit der improvisierten Geisterfahrt.
Andere reagierten pragmatischer: Sie wendeten kurzerhand vor der Absperrung und fuhren entgegen der Einbahnstraße zurück.
Der Grund für die kurzzeitige Verkehrsverwirrung war letztlich unspektakulär. Bauarbeiter beseitigten Spurrillen in der Fahrbahn und verlegten dafür einige Pflastersteine neu.