Die Liembergstraße in Triberg, hier ein Blick aus Sicht von der Jugendherberge, wird auf einer Länge von mehr als 450 Metern saniert. Foto: Hans-Jürgen Kommert

Mehrere Straßenbaumaßnahmen vergab der Triberger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Gleich mehrere Vorhaben der Stadtverwaltung wurden in jüngster Sitzung des Gemeinderats vorgestellt und vergeben. Bereits vor einem Monat brachte die Verwaltung den Rückbau des alten Wasserbehälters auf der Adelheid vor.

Auf Vorschlag von Burkhart Müller, der den Behälter als museales Ansichtsexemplar erhalten wollte, wurde der Vorschlag vertagt. Nun aber, nach dem Ortstermin, kann der Rückbau eingeleitet werden.

Zweiter Bauabschnitt in Pfarrer-Opitz-Straße

Der zweite Bauabschnitt der Pfarrer-Opitz-Straße soll nun erschlossen werden, dazu hat die Verwaltung die Kanal- und Straßenbauarbeiten ausgeschrieben. Drei Angebote seien eingegangen, so Bürgermeister Gallus Strobel, günstigster Bieter war dabei die ortsansässige Firma King mit einem Hauptgebot von 447 840 Euro. Dabei sind für die Erdarbeiten der Wasserversorgung mit 37 705 Euro, die Kanalarbeiten mit 149 770 Euro und die Straßenbauarbeiten mit 260 364 Euro eingeplant. In einem Nebengebot hat King angegeben, anstelle eines Mineralgemischs zur Grabenverfüllung Recyclingmaterial zu verwenden – dabei könnten rund 9663 Euro brutto eingespart werden, mithin betrage die Nebengebotssumme 438 177 Euro brutto. Das Ingenieurbüro Zink sah keinen Grund gegen das Nebenangebot. Auch der Gemeinderat schloss sich dem einstimmig an. Baubeginn soll bereits am 12. Juni sein.

Schlechter Zustand des Gehwegs an der B 500

Seit geraumer Zeit bereits haben vor allem Anwohner den extrem schlechten Zustand des Gehwegs an der B 500 entlang der Schönwälder Straße von der Einmündung her bis in Höhe des Bergsees bemängelt. Der Weg fällt stark ab, der Belag ist enorm rissig und beispielsweise mit Rollator kaum noch nutzbar. Nun hat die Verwaltung vor, im Zuge der Sanierungsarbeiten der B 500, wegen der die Straße ohnehin gesperrt ist, auch diesen Gehweg zu erneuern. Die Arbeiten wurden beschränkt ausgeschrieben, drei Angebote abgegeben. Das günstigste Angebot kam dabei mit rund 16 600 Euro von der Firma Hermann aus Furtwangen.

Baumaßnahme an der Liembergstraße

Als Tischvorlage kam eine weitere Straßenbaumaßnahme: Bereits im Juli 2022 wurde an die Firma K & W-Bau aus Schonach eine Baumaßnahme an der Liembergstraße vergeben – die Asphaltsanierung eines kleinen Teilstücks der Straße und die Sicherung eines an der Straße liegenden Brandweihers.

Nun habe die Verwaltung die Erweiterung des Auftrags angefragt: Vom Anwesen Liembergstraße 9 bis zur Einmündung in die Pfarrer-Opitz-Straße bei der Jugendherberge – rund 450 Meter lang ist das Teilstück, dabei durchschnittlich 3,50 Meter breit. Die Angebotserweiterung berge viele Vorteile – so eine Kosteneinsparung, da nur einmal eine Baustelleneinrichtung erfolgen muss, nur einmal die damit verbundenen Behinderungen. Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag zu.