Die Erschließungsarbeiten für das Gewerbegebiet „Ziegelhüttenweg“ laufen derzeit auf Hochtouren. Noch bis Ende dieser Woche bleibt die Kreisstraße nach Locherhof gesperrt.
Nachdem der symbolische Spatenstich in Verbindung mit dem Mutterbodenabtrag noch vor den Sommerferien erfolgte, nahmen die Erschließungsarbeiten für das erste Gewerbegebiet im Ortsteil Mariazell, „Ziegelhüttenweg“, ab September Fahrt auf.
Nach Auskunft von Bürgermeister Franz Moser befinden sich die Tiefbauarbeiten trotz des zuletzt schlechten Wetters im Zeitplan. Für den Kanalanschluss in die Kreisstraße und die Herstellung der Zufahrt ins Gewerbegebiet ist die Kreisstraße zwischen dem Gebäude Locherhofer Straße 76 und der Abzweigung in den Dachsbühlweg seit 20. Oktober voll gesperrt.
Umgeleitet wird der Verkehr von der Ortsmitte Mariazell aus über die Schramberger und Schönbronner Straße nach Locherhof und umgekehrt.
Halbseitige Sache
Nachdem die Kanalarbeiten trotz widriger Wetterbedingungen sehr gut vorangekommen sind, kann die Vollsperrung voraussichtlich Ende dieser Woche aufgehoben werden, stellt der Schultes in Aussicht.
Danach müsse die Kreisstraße aber wegen der Verlegung von Versorgungsleitungen noch eine Zeit lang halbseitig mit Ampelbetrieb gesperrt werden.
Vierter Löschwassertank
Zwei Wasserleitungen führen neben der Kreisstraße von Mariazell durch das künftige Gewerbegebiet nach Locherhof auf Privatgelände, weshalb eine neue Wasserleitung neben dem Gehweg und eine Leitung in die Erschließungsstraße verlegt würden.
Außerdem plane der Versorger Netze BW, von der Trafostation Mariazell eine Erdstromleitung entlang dem Gehweg bis ins Gewerbegebiet zu verlegen, schilderte Moser. Kürzlich wurden die Betonfertigteile eines 150 Kubikmeter fassenden Löschwasserbehälters unter die noch herzustellende Wendeplatte im Gewerbegebiet versetzt, der später mit Leitungswasser befüllt wird.
Nach den unterirdischen Löschwasserbehältern in der Ortsmitte Mariazell (Parkplatz Mode Preuss), am Dorfplatz Locherhof und im Gewerbegebiet Ob Heckenwald (Locherhof) besitzt die Gemeinde damit vier Löschwassertanks für Notfälle.
Finale im Frühjahr
Bürgermeister Moser geht davon aus, dass in diesem Jahr noch – abhängig vom Wetter – die Randsteine gesetzt und die Tragschicht der Erschließungsstraße eingebaut, in jedem Fall aber die Straße geschottert wird. Von der Wendeplatte aus ist eine Straßenverbindung zum Ziegelhüttenweg vorgesehen. Künftig soll nicht mehr über das Echle-Areal gefahren werden, wenn Landwirte dort ihre Wiesen bewirtschaften wollen oder die Versuchsanlage und Vereinshütte des Obst- und Gartenbauvereins Eschbronn das Ziel von Besuchern sind.
Im Bereich der Einmündung ins Gewerbegebiet wird die Straße in beide Richtungen ein Stück abgefräst und erhält einen neuen Asphaltbelag. Dies wird allerdings erst im Frühjahr erfolgen, wofür die Kreisstraße nochmals zwei bis drei Tage voll gesperrt werden muss.