Notwendige Leitungsarbeiten standen in der Wildberger Klosteranlage Maria Reuthin an. Im Anschluss müssen nun die Wege gerichtet werden.
Stadtverwaltung und Gemeinderat haben entschieden, innerhalb des historischen Gemäuers die Infrastruktur zu erneuern, um das Kloster weiterhin bei Veranstaltungen und Märkten mit Leben füllen zu können.
Das Kloster Maria Reuthin stammt aus dem Jahr 1252 und stellt ein wichtiges, prägendes Areal der Schäferlaufstadt dar. Derartig historisch bedeutsame Bauwerke und Denkmale sollen nicht nur erhalten, sondern auch mit Leben gefüllt werden. Damit jedoch Veranstaltungen dort stattfinden können, muss bei Bedarf auch die Infrastruktur erneuert und an die aktuellen Anforderungen angepasst werden. Genau das setzt die beauftragte Firma Rath derzeit in der Klosteranlage um.
Im ersten Schritt wurden Strom- und Wasserleitungen erneuert und das vorhandene Netz ergänzt. Derzeit gibt es nur wenige Stellen im Klosterareal, an denen (ausreichend) Strom abgenommen werden kann. Das gilt beispielsweise für die Klosterweihnacht. Dadurch sind die Stadt und andere Veranstalter bei den Planungen stark eingeschränkt und es drohen Stromausfälle. Das Kloster soll aber auch in Zukunft ein attraktiver Veranstaltungsort sein – sei es für Märkte, Konzerte oder andere Kulturangebote.
Hauptweg im Kloster wird asphaltiert
Nachdem der Tiefbau abgeschlossen ist, wird die Wiese wiederhergestellt und die Wege werden neu aufgebaut. Nach der Klosterweihnacht 2025 waren Beschwerden bei der Stadtverwaltung eingegangen, dass die bisher bituminös gedeckten, sandfarbenen Fußwege bei Nässe sehr matschig und sehr unangenehm zum Begehen werden. Im Nachgang haben sich Vertreter des Fachbereichs Planen und Bauen, des Baubetriebshof, der Abteilung Kultur und Tourismus, des Gemeinderats sowie des Bürger- und Gewerberings Für Wildberg getroffen und Möglichkeiten besprochen. Deshalb wird der Hauptweg, der vom Vorplatz der Musikschule bis zum Ausgang beim Schäferlaufplatz führt, derzeit durchgängig asphaltiert. In diesem Zuge werden auch der Platz um den Klosterbrunnen und die Zufahrt zur Meiereischeune neu asphaltiert.
Arbeiten dauern etwa zwei Wochen
Die Leitungs- und Asphaltarbeiten dauern insgesamt voraussichtlich etwa zwei Wochen. Die Stadtverwaltung bittet Anwohner und Anlieger um Verständnis. Alle Gebäude im Kloster sind nach Angaben der Stadtverwaltung fußläufig erreichbar. Lediglich an den wenigen Tagen, an denen die Asphaltarbeiten ausgeführt werden, sind die befestigten Flächen komplett gesperrt. Auch werden an diesem Freitag noch die restlichen Sandwege aufgearbeitet.