Die alte Buche am Georgenäum wurde am Montagmorgen gefällt. Foto: Klormann

Am Montagmorgen rückte schweres Gerät an, um die alte Buche neben dem Georgenäum zu fällen. Der Grund: Seit Jahren starb der Baum immer mehr ab – und wurde zum Sicherheitsrisiko.

Stück für Stück, von oben nach unten greift eine gewaltige Maschine in die Äste des riesigen Baumes, der seit vielen Jahrzehnten neben dem Georgenäum, am Eingang des Calwer Stadtgartens thronte. Das Geräusch von Kettensägen schallt durch die Luft.

 

Am Dienstagmorgen rückten Arbeiter mit schwerem Gerät an, um die Buche in Einzelteile zu zerlegen und danach abzutransportieren.

„Es gibt keine Chance, dass die Buche wieder kommt“

„Schmerzhaft“ nannte Calws Oberbürgermeister die Entscheidung, diesen alten Baum zu fällen, als er es im September dieses Jahres bekanntgeben musste. Doch letztlich sei keine andere Wahl geblieben.

Denn „es gibt keine Chance, dass die Buche wieder kommt“, hatte Kling damals erklärt. Großflächig abgestorbene Rinde von der Wurzel bis zur Krone, Pilzbefall und ein schwaches Wurzelwerk hatten der Buche zu schaffen gemacht. Der lichte Baumwipfel deutete darauf hin, dass Äste nicht mehr ausreichend versorgt werden.

Die alte Buche am Georgenäum wurde am Montagmorgen gefällt. Foto: Klormann

Das Risiko, dass eines Tages Äste oder sogar der ganze Baum abbrechen würden, stieg – mit allen damit einhergehenden Gefahren für Fußgänger, Fahrzeuge oder benachbarte Gebäude.

Immerhin einen kleinen Trotz verkündete der Oberbürgermeister indes bereits im September: An selber Stelle soll ein neuer Baum gepflanzt werden. Wie unsere Redaktion erfuhr, könnte das sogar in diesem Jahr noch passieren.