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Baugebiete in Oberreichenbach Erschließungsarbeiten gehen nicht weiter

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Weder im Baugebiet "Kiefernweg" in Würzbach (auf dem Bild zu sehen), noch "Im oberen Dorf" ist derzeit mit einem Fortschritt der Erschließungsarbeiten zu rechnen. Foto: Fritsch

Die Erschließungsarbeiten für den zweiten Bauabschnitt des Baugebiets "Im oberen Dorf" können nicht final abgeschlossen werden. Das gleiche gilt für das Baugebiet "Kiefernweg" in Würzbach. Warum, das erfahren Sie in unserem (SB+)Artikel.

Oberreichenbach - Schuld daran: das Wetter, wie Bürgermeister Karlheinz Kistner im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten erklärt. So habe man beim Asphalteinbau sowohl im neuen Baugebiet in Oberreichenbach, als auch in Würzbach bisher leider keinen Feinbelag, also die obere schwarze Schicht, auftragen können. Der Grund: Für den Einbau brauche es Temperaturen ab 5 Grad, sagt Kistner. Das müsse sowohl für die Außentemperatur als auch für die Bodentemperatur zutreffen, bei letzterer konstant über einen Zeitraum von vier bis fünf Tagen. Zudem müsse der Einbau bei einer möglichst trockenen Wetterlage erfolgen.

Immerhin konnten Baumaschinen vor drei Wochen die beim Straßenbau unverzichtbare Tragschicht auftragen. Das gleiche ist Anfang Dezember in Würzbach geschehen. Somit sei der Stand der Arbeiten bei beiden Baugebieten momentan "fast genau gleich", sagt Kistner.

Gesamtkosten können noch nicht beziffert werden

Wann der Feinbelag endlich auf die Fahrbahn kommen darf, kann Kistner daher noch nicht genau sagen. Er nennt als denkbare Möglichkeit aber den Monat Februar. Und weil eben der Feinbelag fehlt, können auch die Gesamtkosten der Erschließungsarbeiten noch nicht endgültig beziffert werden.

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Das werde nämlich erst mit der Schlussrechnung bekannt, sagt Kistner. Für die Erschließung des Baugebietes in Würzbach beispielsweise wurden jedoch rund 2,8 Millionen Euro an Kosten veranschlagt (wir berichteten).

Doch Feinbelag hin oder her – erste Aktivitäten konntnen im Oberreichenbacher Baugebiet bereits verzeichnet werden. So habe der Bürgermeister jüngst schon beim Vorbeifahren zwei Eigentümer gesehen. "Einer hat jetzt die Baugrube hergerichtet, der andere hat vermessen", sagt Kistner. Genehmigt seien des Weiteren auch "bestimmt schon die Hälfte aller Bauanträge".

Ländliche Umgebung

Laut Kistner sind in den vergangenen zweieinhalb Jahren mehr als 80 Bauplätze verkauft worden. Davon in diesem Jahr insgesamt 52.

Kistner rechnet mit einem Gemeindezuwachs von 240 Einwohnern, da er pro Wohngebäude etwa drei Personen ansetzt. Somit dürfte die Gemeinde Oberreichenbach innerhalb von fünf Jahren – denn als Kaufkondition gilt, dass das Grundstück innerhalb von fünf Jahren bebaut werden muss – auf einen Gesamteinwohnerzahl von über den Daumen gepeilt 3000 Personen anwachsen, sagt Kistner.

Die Grudstückskäufer seien eine "bunte Mischung" aus Einheimischen, Nachbargemeindlern und Leuten aus dem weiteren Umfeld. Der jetzige Einwohnerstand laut Homepage der Gemeinde: 2895. Der Quadratmeterpreis von 195 Euro beispielsweise für ein Grundstück im Kiefernweg hält der Bürgermeister im Vergleich zu anderorts immer noch für einen "humanen, günstigen Preis". Die Nachfrage nach Bauplätzen sei gegenwärtig zwar überall hoch, allerdings müsse man sich in Oberreichenbach keine Sorge um eine Zusammenballung machen, sagt Kistner. Die Bauplätze lägen in schöner, ländlicher Umgebung. Auch sei der Dorfmarkt in Oberreichenbach sicherlich als Standortvorteil zu werten, ebenso die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, die ab Januar Fahrten im Stundentakt nach Calw oder Bad Wildbad ermögliche.

Sämtliche Bauplätze, die im Rahmen der Maßnahmen der zurückliegenden Jahre erschlossen worden sind, sind bereits vergeben. Alle? Nein, im kommenden Frühjahr werden noch einmal jeweils zwei Bauplätze in Oberreichenbach und zwei in Würzbach ausgeschrieben, die für Mehrfamilienhäuser vorgesehen seien, sagt Kistner.

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