Ein Zugangsweg aus dem Baugebiet Gassenäcker zum Ortskern war erneut Thema in der Sitzung des Ortschaftsrats in Pfaffenweiler. Eine Lösung scheint gar nicht so einfach.
Es brannte allen aus dem Gremium irgendwie unter den Nägeln. Eine praktikable Lösung über die Schönbühlstraße mit der problematischen Querung am Pflug-Eck komme eher nicht in Frage, war die einhellige Meinung.
Aber mit einem irgendwie gearteten (Feld)Weg in Richtung Norden an den letzten Häusern der Hauptstraße vorbei in Richtung Neuer Weg, da müsste etwas gehen, zumal es über städtisches Gelände gehen könnte.
Man wolle dranbleiben, hieß es. Überlegt wurde ein Gespräch mit Bürgermeister Detlev Bührer im Ortschaftsrat hierzu in absehbarer Zeit. Man sei diesbezüglich nicht nur den Kindern gegenüber verpflichtet, sicher in Schule und Kindergarten zu kommen, sondern allen Bürgern, die sich dort niedergelassen haben und noch werden.
Thema Feuerwehr
Weiteres Thema: die Feuerwehr. Der Ortschaftsrat stimmte der Vorlage zur Anpassung der städtischen Feuerwehrentschädigungssatzung zu. Frage und Antwort stand dem Gremium Michael Hirt vom Feuerwehrausschuss zur Verfügung.
Demgemäß erhalten die ehrenamtlichen Feuerwehrleute bei Einsätzen 16 Euro pro Stunde als Lohnausfall, bisher waren es 15 Euro. Mit dieser Besoldung steht man in gutem baden-württembergischen Mittelmaß. Für die Stadt entspricht dies einem Mehraufwand von 54 000 Euro jährlich. Und falls der städtische Haushalt vom Regierungspräsidium nicht genehmigt würde, wurde gefragt. Dann bleibe alles beim Alten, war die Antwort.
Trockner für Festhalle
Ortsvorsteher Martin Straßacker teilte im Weiteren mit, dass Mittel in den Investitionshaushalt übertragen wurden, um einen Wäschetrockner für die Festhalle in Höhe von 990 Euro anzuschaffen.
Außerdem informierte er darüber, dass die Elektroarbeiten im Rathaus abgeschlossen seien. Die Kosten wurden mit 75 000 Euro deutlich höher als das ursprüngliche Angebot, obwohl nur das Nötigste gemacht wurde. Dafür sei alles technisch abgesichert für voraussichtlich die nächsten Jahrzehnte.
Die Malerarbeiten betrugen 5400 Euro und seien bezahlt. Was die noch anstehenden Schreinerarbeiten im Treppenhaus anbetreffen, so forderte der Ortschaftsrat weitere Angebote.