Pfarrer Gruber bei der Predigt. Foto: Wagner

Ein Pflug stand im Mittelpunkt des Bezirkserntebitt-Gottesdienstes im Grünen auf dem Wandbühl am vergangenen Sonntag.

Auf den Feldern und Bäumen wachsen im Moment vielfältige Früchte heran. Unwetter und Überschwemmung machen immer wieder bewusst, dass eine gute Ernte aber nicht selbstverständlich ist. Dafür sensibilisieren auch die Erntebittgottesdienste der Kirchen, die traditionell im Frühjahr stattfinden.

Der Bezirksarbeitskreis Sulz des Evangelischen Bauernwerks hat zusammen mit Bezirksbauernpfarrer Christoph Gruber einen solchen Gottesdienst vorbereitet. Er fand auf dem Wandbühl, oberhalb des Klosters Kirchberg beim Caravaca-Kreuz statt, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Alb und den Schwarzwald hat. Unterstützt wurde das Bauernwerk von dem Team, das regelmäßig Gottesdienste im Grünen auf dem Wandbühl organisiert.

Gottesdienstbesucher strömen zahlreich auf Anhöhe

Die Gottesdienstbesucher strömten zahlreich auf die Anhöhe mit dem bezaubernden Ausblick. Ein großer Traktor mit einem Pflug ließ die Besucher ahnen, dass sie ein besonderer Gottesdienst erwartet. Die Einstimmung auf das Thema des Gottesdienstes erfolgte durch ein Anspiel. Darin begegneten sich ein Landwirt und eine Fahrradfahrerin auf einem Feldweg. Nachdem die beiden sich anfangs gegenseitig im Weg waren, kamen sie gut ins Gespräch. So erklärte der Landwirt die Bedeutung des Pfluges. Das Pflügen macht es möglich, dass nach einer Ernte wieder etwas Neues angepflanzt werden kann.

Anspiel mit Bauer und Radfahrerin. Foto: Wagner

Das Thema des Gottesdienstes lautete „Pflüget ein Neues“ in Anlehnung an einen Vers aus dem alttestamentlichen Buch Hosea. Pfarrer Gruber nahm in seiner Predigt den Gedanken des Anspieles auf: „So wie das Pflügen Neues ermöglicht, können wir in unserem Leben immer wieder neu mit Gott anfangen und er wird dazu seinen Segen geben.“

Die Fürbitten wurden von Mitgliedern des Bauerwerkes gesprochen. Sie enthielten die Bitten für eine gute Ernte, um Bewahrung in der anstehenden arbeitsintensiven Erntezeit und um Frieden in der Welt. Das Musikteam mit Saxofon, Keyboard und Gitarre unter Leitung von Ewald Plocher begleitete den Gottesdienst wieder schwungvoll mit passenden Liedern wie „Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte“.

Viele Gespräche nach dem Gottesdienst

Nach dem Gottesdienst kamen die Besucher, die verschiedenen Kirchengemeinden angehörten, bei einem kleinen Imbiss miteinander ins Gespräch. Eva Plocher hatte mit ihrem Team und dem Bezirksbauernwerk das ansprechende Catering vorbereitet. Susanne-Marie Wagner informierte als Referentin des Bauernwerks mit Flyern über die Angebote des Bauernwerks.

Der nächste Gottesdienst auf dem Wandbühl findet am 1. September um 11 Uhr mit Pfarrer Oliver Velm statt.