Eine Woche des Protests liegt hinter den Bauern im Kreis. Zum Abschluss versammelten sind die Landwirte auf dem größten Marktplatz Deutschlands zu einer Kundgebung. Die Bilder.
Blockadefahrten, Mahnfeuer und Kundgebungen - selten waren die Landwirte im Kreis Freudenstadt in der öffentlichen Wahrnehmung so präsent wie in dieser Protestwoche.
Ihren Abschluss fand diese mit einer großen Kundgebung auf dem unteren Marktplatz. Rund 70 Traktoren und 500 Demonstranten hatten sich dort zum friedlichen Protest versammelt.
Viele Plakate mit Forderungen
Die Traktoren waren, wie Kreisbauernpräsident Gerhard Fassnacht, erklärte, an diesem Tag nur als Rahmen für die Kundgebung gedacht. Viele waren dennoch mit Plakaten bestückt, auf denen die Landwirte ihren Forderungen Ausdruck verliehen.
Mal ernst, mal mit Humor. "Dieser Bus identifiziert sich heute als Traktor!" stand etwa auf einem an der Heckscheibe eines VW-Busses befestigten Zettel.
Absage an extreme Gruppierungen
Juliane Vees, Präsidentin der Landfrauen Württemberg-Hohenzollern, lobte in ihrer Ansprache an die Demonstrante friedlichen Proteste der vergangenen Tage. Und machte deutlich, wen man bei dem Protest nicht an seiner Seite wissen wolle: extreme Gruppierungen und Chaoten.
Anfang der Woche hatten noch einige wenige Traktoren bei der Montagsdemonstration In Freudenstadt für Aufsehen gesorgt. Der Bauernverband hatte sich klar von antidemokratischen Strömungen distanziert.