Das Bauernmuseum in Glatt Foto: Vögele

Besonders das Museum für Kinder liegt dem Kultur- und Museumszentrum am Herzen. Aber auch die Älteren können sich im nächsten Jahr über Opernfestspiele und eine Sonderausstellung zu 500 Jahren Bauernkriege freuen.

Das Glatter Bauernmuseum bildet zusammen mit Adels- und Schlossmuseum das Kultur- und Museumszentrum (KMZ), das mittlerweile seit 24 Jahren besteht.

 

Dem Jahresbericht 2023 zufolge von Cajetan Schaub, dem Leiter des Zentrums, konnten nach den Corona-Einschränkungen erstmals wieder alle geplanten Veranstaltungen und der Museumsbetrieb uneingeschränkt durchgeführt werden. Mittlerweile sind auch alle Museumsobjekte digitalisiert worden.

Toller Schlosserlebnistag

Durchgeführt wurden auch Forschungsarbeiten zu Adel, Handwerk, Brauchtum, Bauernkrieg und bäuerliches Leben. Es fanden 24 Veranstaltungen statt mit insgesamt 5855 Besuchern.13 Veranstaltungen wurden vom KMZ getragen.

Schaub ging besonders auf den Schlosserlebnistag mit dem Motto „Feuer und Wasser“, der zum zweiten Mal zusammen mit dem Kulturamt der Stadt und dem Kinder- und Jugendbüro organisiert wurde. Mit 120 Besuchern kam die Veranstaltung bestens an.

Opernfestspiele im Juli

Als kulturelles Highlight stachen die Opernfestspiele mit 3690 Besuchern heraus . Alle vier Vorstellungen waren ausverkauft. Auch 2024 erwies sich der Schlosserlebnistag mit 350 Besuchern als ein Höhepunkt.

Bedauert hatte Schaub, dass die lange Museumsnacht mit Ritterlager und Mittelaltermarkt im August 24 einer Kostenexplosion zum Opfer gefallen ist. Das Programmkonzept 2025 und folgende Jahre sieht elf Veranstaltungen vor, darunter auch wieder die Opernfestspiele im Juli.

Wichtige Museumspädagogik

Ein großes Thema werden die Bauernkriege von 1525 sein. Dazu plant das KMZ gemeinsam mit den Landkreisen Rottweil und Freudenstadt eine Jubiläumsausstellung, die auch vom Landesmuseum unterstützt wird. Die Vorbereitungen laufen schon seit einem Jahr.

Mit 78 speziellen Führungen von Kindern und Jugendlichen nimmt die Museumspädagogik eine wichtige Stelle ein. Insgesamt sind die Besucherzahlen in den vergangenen zehn Jahren auf 16252 angestiegen. Neben Internetauftritt, Werbeanzeigen und Presseberichte trägt auch die „DreiWeltenCard“ zum Erfolg bei.

Der Haushaltsplan steht

Damit können über 100 Sehenswürdigkeiten im Schwarzwald, am Rheinfall und Bodensee besichtigt werden.

Die Jahresabschlüsse 2020 bis 2023 wurden von Verbandsrechnerin Helena Hermann vorgestellt, einschließlich der Eröffnungsbilanz vom 1. Januar 2020.

Der Zweckverband hat dato sein Rechnungswesen von der Kameralstatistik auf das neue kommunale Haushalts- und Rechnungswesen von B-W umgestellt.

Vorgestellt wurde auch die Haushaltssatzung mit Haushaltsplan für 2025, dem der Zweckverband zustimmte. Geleitet wurde die Sitzung vom Vorsitzenden Jens Keucher.