Wohnraum in Rosenfeld: Darüber wird der Gemeinderat beraten. Foto: Schnurr

Ein Investor plant am Rand Rosenfelds mehrere Wohnblöcke mit mehr als 44 Metern Höhe. Der Gemeinderat beschäftigt sich mit dem Bebauungsplan „Hohenzollernblick“.

Verdichtetes Wohnen ist in der Nähe der Hochhäuser im Rosenfelder Norden geplant. Dort sollen auf einer Mähwiese Mehrgeschosswohnbauten errichtet werden, die bis zu 44,5 Meter hoch sein sollen. Im Südosten befinden sich Einfamilienhäuser aus den 70er-Jahren im Gebiet des Bebauungsplans „Hart – Steinmäuren I“.

 

Vorgesehen sind nach den Plänen des Investors rund 20 Wohneinheiten mit Größen von 50 bis 200 Quadratmetern inklusive Balkon oder Dachterrasse, verteilt auf mehreren Geschossen. Dazu kommen Tiefgarage und Abstellplätze am Hartweg, ein begrünter Innenhof und ein Spielplatz. Die Gebäude werden Flachdächer mit einer Neigung zwischen null und sechs Grad erhalten.

Anwohner sieht Probleme bei Abwasserentsorgung

Die Entscheidung zur Ausweisung der benötigten Fläche als Wohngebiet sei bereits in der Fortschreibung des Flächennutzungsplans gefallen, teilt die Stadtverwaltung auf eine Stellungnahme des Landratsamts mit. Möglich sei dies gewesen durch die Herausnahme einer anderen Fläche aus dem Plan. Es werde auch genügend Löschwasser bereitgestellt werden, etwa durch einen Teich.

Massive Probleme für die Abwasserentsorgung bei Starkregen macht ein Anwohner im Bereich Amselweg/Drosselweg geltend. Die vorhandene Kanalisation sei seiner Ansicht nach jetzt schon veraltet und unzureichend. Es sei regelmäßig zu Rückstau und Überflutungen gekommen.

Gemeinderat tagt am Donnerstag

Er fordert, dass vor einer Baugenehmigung für diese Wohnblöcke zuerst die Leistungsfähigkeit der örtlichen Kanalisation sichergestellt werden müsse. Die Stadt macht hingegen geltend, dass Regenwasser auf dem Grundstück zur Versickerung gebracht werden müsse und nur das Schmutzwasser in die Kanalisation fließe. Im Übrigen sei die Leistungsfähigkeit der Kanalisation dort geprüft und für ausreichend erachtet worden.

Nun soll der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag, 18. Dezember (19 Uhr, Multifunktionsraum Schulzentrum), über diesen Bebauungsplan beraten und ihn mitsamt den örtlichen Bauvorschriften als Satzung beschließen.