Das Wohnbaugebiet "Allmend" in Ettmannsweiler wird erweitert. 31 Plätze werden dort abschnittsweise erschlossen. Foto: Köncke

Das Wohngebiet "Allmend" in Ettmannsweiler wird erweitert. Entlang der Kreisstraße K 4334 sind 31 Grundstücke für Einzel- und Doppelhäuser sowie ein Grundstück für Garagen und Nebenanlagen geplant.

Simmersfeld - Der Gemeinderat hat den Entwurf in der Präsenzsitzung, die unter Beachtung geltender Coronaregeln im Kursaal stattfand, ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen abgesegnet. Die Gesamtfläche entlang der Beurener Straße beträgt 22  426 Quadratmeter. Mit der Erweiterung des Wohngebietes will man hauptsächlich jungen, einheimische Familien die Möglichkeit bieten, ein Haus zu bauen. Weil auch Nachfragen von Personen vorliegen, die im Interkom Enz-Nagold einen Arbeitsplatz gefunden haben, sollen auch sie bei der Vergabe der Plätze berücksichtigt werden. Die Grundstücke sind zwischen 500 und 900 Quadratmeter groß.

Dachform frei wählbar

Weil die Gemeinde den Bewerbern möglichst wenig Zwänge auferlegen will, kann zum Beispiel die Dachform frei gewählt werden. Folglich sind sowohl Sattel- und Walm- als auch Zelt-, Pult- und Flachdächer mit einer Neigung zwischen 15 und 45 Grad zulässig, sie dürfen auch begrünt werden. Auf Anregung von Gemeinderat Bernd Brüstle wurde festgelegt, dass die späteren Häuser eine beliebige Firstrichtung haben dürfen. Nach Auskunft von Bürgermeister Jochen Stoll liegen im Rathaus bereits konkrete Wünsche nach einem Bauplatz vor.

Erschlossen wird das Gebiet über die Weiterführung der bestehenden Straßenzüge Farn- , Binsen- und Moosweg in Richtung Südwesten.

Erschließung erfolgt abschnittsweise

Ettmannsweiler ist mit rund 380 Einwohnern der größte Ortsteil von Simmersfeld. Das Baugebiet "Allmend" wurde in den 90er-Jahren wurde das Baugebiet Allmend erschlossen. Alle Grundstücke sind inzwischen verkauft und bebaut. Deshalb wird das Gebiet erweitert – und zwar früher als ursprünglich gedacht.

Den Aufstellungsbeschluss fasste der Gemeinderat am 27. November 2019 und leitete damit das Bebauungsplanverfahren ein. Die Bürgerbeteiligung fand im Sommer dieses Jahres statt. Erschlossen werden soll das Gebiet nicht auf einmal sondern abschnittsweise, hat der Gemeinderat festgelegt – und dass möglichst zwei Stichstraßen zu einem Ring zusammenführt werden. Geplant ist in der Mitte des erweiterten Gebiets außerdem ein unbefestigter Fußweg Richtung Wald.