In den "Brunnenwiesen" wird fleißig gebaut. Foto: Bäurle

Kommunales: 2019 erschlossenene "Brunnenwiesen" fast schon voll – wo soll das nächste Baugebiet hin?

Haigerloch-Bittelbronn. Am 1. April 2019 wurde mit der Erschließung des Baugebietes Brunnenwiesen begonnen. Damit ist es eigentlich noch recht jung – und doch sind zehn der 13 Bauplätze dort inzwischen verkauft. Also muss man sich schon wieder Gedanken machen, wo’s künftig mit Bauen weitergehen soll.

Bezüglich weiterer Bauplätze gebe es immer wieder Anfragen von Bürgern, berichtete Ortsvorsteher Gerd Klingler am Dienstag in der Sitzung des Ortschaftsrates. Man sei an der Sache dran, betonte er, denn natürlich wolle man den Ort baulich weiterentwickeln. Er kündigte an, dass es deshalb bald einen Termin mit einem Ingenieurbüro geben werde. Lob fand er für die derzeitigen Sanierung der Kreisstraße 7120 zwischen Bürgerhaus und Einmündung in die B 463. Die Bauarbeiten kämen gut voran und auch die Zufahrt zum Sport- und Festgelände sei weiter möglich. Klingler rechnet damit, dass die Sanierung bis Ende dieses Jahres abgeschlossen wird. Der Betonspurweg entlang der Sportplätze wurde übrigens ausgebessert.

In Bittelbronn wünscht man sich eine Ortstafel mit dem Zusatz "Bioenergiedorf". Ob dies möglich sei, so Klingler, müsse die Stadtverwaltung abklären. Weiter wurde der städtische Maschinenschuppen im "Bauernfeld" an die Bittelbronner Vereine unter Federführung des Fördervereins für Kultur und Sport neu verpachtet. Sie wollen den Schuppen auf Vordermann bringen.

Was das Antrag der Telekom betrifft, in Bittelbronn einen Mobilfunkmast zu errichten, soll die vor einigen Monaten ausgefallene Information laut Gerd Klingler am 11. Oktober im Bürgerhaus nachgeholt werden soll.

Auch das Dach des Rathauses war in der Sitzung ein Thema. Richtung Kindergarten gesehen ist eine Verschalung herabgefallen, außerdem gilt es noch mehr zu richten. In seiner nächsten Sitzung will sich der Bittelbronner Rat mit diesem Problem ausführlicher befassen.

Mehrere Punkte wurden angesprochen, die in die Zuständigkeit des städtischen Bauhof fallen dürften. Ein Bürger klagte unter anderem darüber, dass die Straße Richtung Henstetten zugewachsen sei. Ortschaftsrat Achim Schumacher sprach den schlechten Zustand der Randsteine unweit der Verkehrsinsel und im Baugebiet an. "Das soll sich der Bauhof einmal angucken", meinte der Ortsvorsteher.

Erneut wurde auch der zu niedrige Wasserdruck im Ort angesprochen. Ortsvorsteher Klingler will bei Verwaltung und im Gemeinderat Druck machen, damit dieses leidige Thema endlich beendet werden kann.

Einem Gesuch zum Bau eines Schuppens im "Bauernfeld" stimmte der Ortschaftsrat einmütig zu.

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