Die Stadt Schramberg stabilisiert für und wegen des Bibers den Wasserstand und schützt Verkehrswege im Schiltachverlauf in Tennenbronn.
Zwischen der evangelischen Kirche und dem Bauhof im Schramberger Stadtteil Tennenbronn haben Biber in diesem Jahr drei neue Dämme errichtet. Darüber informiert die Stadt Schamberg
In Kombination mit anhaltendem Regen standen kommunale Nasswiesen im ausgewiesenen Überschwemmungsgebiet sowie Teile eines Parkplatzes zeitweise unter Wasser.
Um Infrastruktur zu schützen und zugleich die streng geschützte Tierart nicht zu stören, setzt die Stadt nun auf ein nachhaltiges Bibermanagement.
Maßnahmen zum Schutz von Natur und Infrastruktur
In Zusammenarbeit mit dem ehrenamtlichen Biberbeauftragten des Landkreises hat die Stadt eine Drainage in einen der Dämme an der Schiltach eingebaut. Sie hält den Wasserspiegel künftig auf einem konstanten Niveau.
Dabei bleibt laut Stadtverwaltung entscheidend, dass die Zugänge zu den Biberbauten weiterhin unter Wasser liegen. Nur so bleiben sie für die Tiere funktionstüchtig und ungestört.
Zusätzliche Dränagen
Auch im Gebiet Schachenbronn, zwischen Langenschiltach und dem Windkapf gelegen, sollen zusätzliche Dränagen dafür sorgen, dass Wege und Parkflächen nicht überfluten.
Die Stadt plant zudem regelmäßige Kontrollen, um die Funktionsfähigkeit der Leitungen zu sichern und mögliche Verklausungen frühzeitig zu lösen.
Ausgewogenes Verhältnis zwischen Mensch und Natur
Mit diesen ersten Maßnahmen schafft die Stadt Schramberg laut ihrer Mitteilung eine Balance zwischen den Bedürfnissen der Biber und den Anforderungen an eine verlässliche Infrastruktur. Die Maßnahmen orientieren sich an den naturschutzrechtlichen Vorgaben und erhalten gleichzeitig die Verkehrssicherheit.