Der Spatenstich erfolgte Anfang Juli, am Donnerstag, 28. November, wird der neue Kreisverkehr auch Richtung Innenstadt komplett geöffnet. Passend, damit viele Besucher zu „Sulz erstrahlt“ kommen können, findet Bürgermeister Jens Keucher freudig.
„Die Markierungen sind noch sprühfrisch“, analysiert Bürgermeister Jens Keucher die weißen Streifen auf der Asphaltfläche der Sulzer Waldhornbrücke. „Das kann sich sehen lassen, was wir da geschafft haben“.
Gemeint ist die endgültige Fertigstellung des neuen Kreisverkehrs, dessen letzter Arm – Richtung Innenstadt – ab Donnerstag für den Verkehr geöffnet sein wird.
Viele positive Rückmeldungen
„Am Freitag wird mit ‚Sulz erstrahlt‘ das Weihnachtsgeschäft eingeläutet“, blickt er in die kommende Zeit. Da sei es wirklich ein gutes Signal, dass die Verkehrsöffnung ins Zentrum nun möglich sei.
Grund für die Baumaßnahmen war die Umwandlung der einstigen Ampel-Kreuzung zu einem Kreisverkehr. „Bisher habe ich nur positive Rückmeldungen erhalten“, bilanziert Keucher. Noch niemand sei zu ihm gekommen und hätte sich gewünscht, die alte Ampelanlage zurückzubekommen.
Es gab viel zu tun
Durch den Kreisel sei der Verkehrsfluss viel besser, da es keine langanhaltenden Rotphasen mehr gebe. „Jetzt sind auch die Schulbusse, die von hier aus zur Schillerhöhe hochmüssen, wieder voll in der Zeit“, schmunzelt er.
Das heißt also auch für die Schüler – pünktlich an der Haltestelle stehen.
Dass es die Bauarbeiten in direkter Näher der Eisenbahnbrücke und am zentralen Knotenpunkt nach Horb und Oberndorf in sich hatten, bestätigt Hartmut Trens vom Regierungspräsidium.
Alles erfolgreich umgesetzt
„Bisher habe ich nur Umgehungsstraßen in der freien Natur gebaut“, stellt er einen Vergleich an. Da sei das, was man jetzt zusammen geschaffen habe, doch etwas ganz anderes. „Es war eine tolle Zeit“, bedankt er sich bei den Beteiligten.
Und auch Stadtbauamtsleiter Reiner Wössner nutzt den Moment, um danke zu sagen. Etwa Tiefbauleiter Jochen Steinwand und Bernd Gäckle von Lupold Straßenbau, dessen Unternehmen souverän alles umgesetzt habe, was zugesagt war.
Eine Woche Vollsperrung
Steinwand kommt noch auf einige Dinge zu sprechen, die es zu erledigen gilt. So ist die Straße vom Kreisverkehr in die Innenstadt zwar freigegeben, jedoch werde die Beleuchtung und das Geländer in der kommenden Zeit noch fertiggestellt.
Lobende Worte findet er vor allem für die Lupold-Mitarbeiter, da diese in den Herbstferien maßgeblich dafür verantwortlich waren, den Asphaltbelag innerhalb einer Woche aufzubringen. „Einfach hervorragend, mit welchem Tempo das vonstatten gegangen ist“, erinnert er sich an die Tage der Vollsperrung.
Neue Bäume statt alter Linde
Und das der verkaufsoffene Sonntag trotz der Baustelle reibungslos über die Bühne ging, sei auch ein tolles Zeichen gewesen.
Neben den Ampelanlagen musste auch noch die alte Linde weichen. Doch als Ersatzpflanzungen stehen nun drei Stieleichen Richtung Oberndorf und bringen so mehr grün an die sonst so graue Mauer.
Auch dass es während der Phase der Umleitungen keine Zwischenfälle, etwa im Tunnel, der sich als wahres Nadelöhr zur Stadt herausstellte, gab, wird positiv bewertet.