In Schömberg wird fleißig gebaut. Verzögerung bei der Ludwig-Uhland-Schule, das Haus Grüntal kommt voran.
Ein Großprojekt der Gemeinde Schömberg ist die Sanierung der Ludwig-Uhland-Schule. Die Arbeiten verliefen „im vorgesehenen Rahmen“, teilte Stefanie Stocker, Pressesprecherin der Gemeinde Schömberg, auf Nachfrage unserer Redaktion mit.
Nach der Elektrotechnik und den Lackierarbeiten stehe man nun „unmittelbar vor dem Start zum Anbau des zweiten Aufzugsturm“, so Stocker. Die Gemeinde plante ursprünglich damit, in den Sommerferien 2025 die Arbeiten abzuschließen.
Jedoch teilte Stocker jetzt mit, dass man mit den Sanierungen erst im März 2026 fertig werde. „Hinzukommende Leistungen“ hätten den Zeitplan durcheinandergebracht.
Auf die Frage, ob die geplanten 6,3 Millionen Euro Baukosten überschritten werden könnten, meinte Stocker, dass dies nicht wohl nicht der Fall sei. Die Schule wurde 2021 erweitert und in Teilen saniert. Nun erfolgt eine Komplettsanierung. Momentan gibt es rund 18 Klassen mit 400 Schülern sowie 40 Lehrer.
An dem ehemaligen Alten- und Pflegeheim Haus Grüntal an der Liebenzeller Straße wird ebenfalls gebaut.
Nachdem im März 2023 der Betrieb für das Pflegeheim eingestellt worden war, kaufte die Gemeinde das Areal und entschied sich dafür, eine Flüchtlingsunterkunft aus dem Gebäude zu machen. Die Entscheidung fiel, da der Landkreis Calw die von der Gemeinde Schömberg in der Hugo-Römpler-Straße angemieteten Räume jetzt selbst benötigt.
Bezug im Sommer geplant
Auch für das Haus Grüntal wurden im vergangenen Jahr etliche Arbeiten vergeben, so zum Beispiel die Heizungsinstallationen und der Einbau neuer Küchen. Das Haus soll im Sommer bezogen werden können. Momentan spreche nichts dagegen, dass der Zeitplan eingehalten werde, so Stocker.
Der geplante Kostenrahmen in Höhe von 1,4 Millionen Euro soll nicht überschritten werden, teilte Stocker mit. Das Land gewährt einen Zuschuss in Höhe von 1,1 Millionen Euro.
Wenn alle Arbeiten am Haus Grüntal abgeschlossen sind, sollen 1400 Quadratmeter Wohnfläche und 370 Quadratmeter Nutzfläche den Bewohnern zur Verfügung stehen. So können dann 86 Erwachsene und sechs Kinder in Einzel-, Doppel- und Familienzimmern, auf fünf Stockwerke verteilt, das ehemalige Pflegeheim beziehen. Dann seien aber auch jegliche Möglichkeiten zur Aufnahme von Flüchtlingen erschöpft, erklärte Bürgermeister Matthias Leyn vergangenes Jahr.