Die Wehrsteinhalle und die Fischinger Grundschule bilden wieder eine Einheit. Foto: Schwind

Ein architektonischer Trick lässt auch an der sanierten Wehrsteinhalle den charakteristischen Sichtbeton erkennen. Neben zahlreichen Parkplätzen für Autos wird auch an Fahrräder gedacht. Die Lichttechnik kommt jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Nachdem nun die Sanierungsarbeiten an und in der Fischinger Wehrsteinhalle bis auf kleinere Abstimmungsarbeiten an der Beschallung und dem Schließsystem laut Ortsvorsteher Jürgen Huber anstehen, zeigt sich auch der Außenbereich in einen schon sehr fortgeschrittenen Stadium.

 

Wie es aussieht, könnte es der Nikolaus in diesem Jahr mit Fischingen sehr gut meinen und als Geschenk die Kernsanierte Wehrsteinhalle samt neuem Außenbereich mit bei den Geschenken dabei haben.

Eine besondere Putzoberfläche

Nach der Grundschulsanierung vor wenigen Jahren und jetzt eben der Halle gehen die beiden Gebäude mit der neuen Außenfassade harmonisch in einander über.

Um den eigentlichen Charakter der Gebäude mit sehr viel Sichtbeton zu erhalten, wurde eine Gewebeeinspachtelung mit einer Putzoberfläche auf die Wände aufgetragen, die einer Betonstruktur weitgehend ähnelt.

Grünbereiche mit Säuleneichen

Das neu erworbene Grundstück als Kernstück des neuen Außenbereichs der Wehrsteinhalle entlang des Triebwerkskanals soll 22 Parkplätze nach den Angaben von dem Planungsbüro Ohnmacht Ingenieure mit Sitz in Sulz erhalten.

Die Kennzeichnung der Parkplätze soll durch Betonpflaster und Rasengittersteine erfolgen. In der Mitte der Parkreihen werden Grünbereiche mit Säuleneichen entstehen.

Leerrohre für die Zukunft

Wie der Ortsvorsteher Huber informierte, soll mit Strom, Abwasser und Wasser die Infrastruktur verlegt werden, um auf dem Gelände auch Feste zu veranstalten.

Den Bau von E-Ladesäulen hätte die ENBW aufgrund von der geschätzten geringfügigen Nutzung abgelehnt, es sollen aber auf jeden Fall Leerrohre mit verlegt werden, so Huber.

Baum bleibt stehen

Die Beleuchtung des Parkplatzes wird im Moment so bleiben. Die gesamte Lichttechnik soll mit den Arbeiten zum Hochwasserschutz ausgeführt werden.

Direkt an der Grenze zum Nachbargrundstück im Bereich der einstigen Straßenlaterne sollen zwei Behindertenparkplätze mit Grünfläche und einem Baum entstehen. Der große Baum direkt an der Glasfront der Halle konnte erhalten werden.

Fahrradabstellplätze neben Rampe

Den Platz zwischen dem Triebwerkkanal und der Festhalle entlang des neuen Heizungsraumes und der Küche wurde ebenfalls mit Betonsteinen gepflastert damit hier Versorgungsfahrzeuge bei Veranstaltungen und der Pelletslieferung als Zufahrt genutzt werden kann.

Um die Festhalle mit dem neuen Multifunktionsraum auch barrierefrei nutzen zu können, wurde eine Rampe zum Multifunktionsraum erstellt, welche auch als Fluchtweg von der Halle ausgewiesen ist. Direkt neben der Rampe wurden 14 Fahrradabstellplätze geschaffen.

Asphalt und Beton

Über eine weitere Rampe kann die Festhalle auch vom Schulhof aus barrierefrei genutzt werden. Im Bereich des Spielplatzes bei der Grundschule wurden zusätzlich 14 Fahrradabstellplätze integriert.

Ursprünglich war es nicht geplant, den Zugang zur Grundschule, der Wehrsteinhalle und Pausenbereich mit den veralteten Waschbetonplatten aus der Anfangszeit zu erneuern. Doch auch hier wurden jetzt Betonsteine verlegt und der eigentliche Pausenbereich bekam mit einer neuen Asphaltschicht ein neues Aussehen.

Die jüngere Generation von Fischingen wird das nicht mehr wissen, doch ungefähr an der Stelle, wo sich jetzt der quadratisch ausgesparte und gepflasterte Bereich auf dem Schulhof befindet, stand zu Beginn nach dem Neubau der Fischlebrunnen. Dieser wurde, da kein Wasser mehr lief, vor die Halle verlegt, bis er seinen jetzigen Platz an der Linde erhielt.