Die Moosstraße gerät ins Rutschen, zentimeterbreite Risse durchziehen den Asphalt. Nun steht dort eine Absperrung.
Die Risse auf dem Belag der Moosstraße in Bisingen-Steinhofen sind nicht zu übersehen: Eine Absperrung soll verhindern, dass der Bereich befahren wird, um weitere Rutschungen nicht zu begünstigen. Das Bauamt hat die Lage sprichwörtlich im Blick: Holger Maier und Alex Strobel vom Bauamt Bisingen waren Anfang dieser Woche vor Ort, um die Situation zu begutachten.
Bevor Bauarbeiten beginnen, muss der Untergrund fachkundig untersucht werden, berichtet Strobel. Erst, wenn die Ursache der Rutschungen genau feststeht, sollen Maßnahmen umgesetzt werden. Damit möchte man sicherstellen, dass künftige Arbeiten zum gewünschten Ergebnis führen – nämlich zur dauerhaften Stabilisierung des Hangs zwischen Moosstraße und Rosengasse.
„Mit ein bisschen Kosmetik ist es nicht getan“
„Mit ein bisschen Kosmetik ist es nicht getan“, sagt Strobel dazu. Etwaige Arbeiten müssten demnach intensiv vorbereitet werden. In Betracht gezogen wird dabei auch die Stützmauer entlang der Rosengasse. Während die Planungen zu den Vorhaben vorangehen, soll die Moosstraße bis Mitte des Jahres immerhin provisorisch gerichtet werden.
Ein Anwohner hatte den Zustand der Moosstraße während der jüngsten Sitzung des Gemeinderats kritisiert. Bürgermeister Roman Waizenegger kündigte an, Möglichkeiten für den Bereich aufzuzeigen. Und er kündigte ebenfalls an, dass etwaige Baumaßnahmen teuer werden.
Thema bekannt
Das Thema ist gleichwohl nicht neu. Schon im Jahr 2021 hat der Bisinger Gemeinderat die Teilsanierung der Stützmauer entlang der Rosengasse beschlossen. Schon damals war die Rede von Rissen und Setzungen, die zu Schäden an der Moosstraße führten.