Die Arbeiten an dem neuen Funkmast laufen. Foto: Otto

Ein neues, ziemlich hohes Bauwerk steht da plötzlich direkt an der B462 bei Dunningen: ein mächtiger Funkmast. Wer da baut und was die Bürger erwartet – wir haben die Hintergründe.

Es ging ziemlich schnell: Innerhalb weniger Tage ragte plötzlich ein Funkmast an der B462, direkt an der Abfahrt Dunningen-West, empor. Wo kommt der denn plötzlich her? Über derartige Planungen hatte man jedenfalls zuletzt nichts vernommen.

 

Ein Arbeiter, der am Mast hängend mit Installationsarbeiten beschäftigt ist, kann nichts genaueres sagen. Außer, dass es bis zur Inbetriebnahme noch eine Weile dauern wird.

Wir erkundigen uns bei der Gemeinde – und Bürgermeister Peter Schumacher klärt auf: Der Gemeinderat hatte schon 2022 beschlossen, einem Mietvertrag mit der DFMG Funkturm GmbH – die im Auftrag der Telekom agiert – zur „Errichtung einer Funkübertragungsstelle“ auf dem Grundstück an der Bundesstraße, im Gewann „Schweingrube“ zuzustimmen. Der Standort sei aus Sicht der Verwaltung ideal, um die Mobilfunkabdeckung zu verbessern.

Die Arbeiten am Mast laufen noch. Foto: Otto

Die Telekom wiederum musste sich verpflichten, den Funkturm auch Mitbewerbern zugänglich zu machen.

55 Meter hoch

Die Realisierung hat nun einige Zeit gedauert. Und wer funkt denn da nun? Und wie hoch ist der Mast? Näheres dazu erklärt die DFMG Funkturm GmbH auf Nachfrage unserer Redaktion: Es handle sich um einen etwa 55 Meter hohen Schleuderbetonmast, der im Auftrag der Deutschen Telekom gebaut wird. Diese plane die Inbetriebnahme von LTE und 5G. „ So profitieren die Bürger von einer guten und zukunftssicheren Mobilfunkversorgung, die bisher nicht gegeben war. Wir stellen unsere Masten, wie Sie bereits richtig erwähnt haben, aber auch allen anderen Mobilfunkanbietern zur Verfügung“, heißt es.

Der Mast direkt an der Bundesstraße ist 55 Meter hoch. Foto: Otto

In diesem konkreten Fall planen sowohl Vodafone als auch Telefónica, den Mast ebenfalls zu nutzen, wird mitgeteilt.

Geplant sei, den Mast Ende 2024 an die Telekom zu übergeben, so die Auskunft. In der Regel gehe ein Mast etwa sechs bis zwölf Monate nach dieser Übergabe in Betrieb und könne dann von den Kunden genutzt werden. Es dauert also noch eine ganze Weile, bis der Mast an der Bundesstraße „auf Sendung“ geht.