Ozumei Robin Kienzler (links) und Daniel King flankieren den 49. Batzeweckenordensträger, den Triberger Stadtmarketingleiter Nikolaus Arnold Foto: Hans-Jürgen Kommert

Spannung bis zum Schluss. Wer erhält den Batzenwecken-Orden? Gelüftet wurde das Geheimnis im Zuge der berüchtigten „Herrensitzung“ am Fasnet-Dienstag im Gasthof Schwanen.

Die berüchtigte Herrensitzung wurde erstmals vom neuen Ersten Zunftmeister Daniel King eröffnet – wobei sich Ozumei Robin Kienzler nur anfangs zurückhielt.

 

Keinesfalls neu: Es blieb bis zum Schluss geheimnisvoll, und es wäre wohl auch keiner draufgekommen, wer der diesjährige „Batzenweckenfreundlichste Ausländer“ in Schonach werden sollte.

Gelüftet wurde das Geheimnis im Zuge der berüchtigten „Herrensitzung“ am Fasnet-Dienstag im Gasthof Schwanen. Treffpunkt für viele der bisherigen Ordensträger, die Kurkapelle und den Narrenrat war das Hotel „Rebstock“, von wo aus es dann zum Landmarkt ging – um dort die „Originale“ in Empfang zu nehmen.

Weiter ging der Narrenzug dann in das Gasthaus „Schwanen“, wo es galt, den diesjährigen Ordensträger zu ernennen. Begrüßung und Laudatio lag erstmals in Händen des Ersten Zunftmeisters Daniel King.

Zum 49. Male wurde heuer der Orden verliehen, entsprechend konnte man Ordensträger aus früheren Zeiten begrüßen. Die ältesten anwesende Träger waren heuer Rudi Seidenberg und Berthold King, da „de Rote Bur“ Lukas Duffner verhindert war. Neben vielen Ordensträgern, den Musikern und dem Narrenrat waren auch Jörg Frey, (noch entmachteter) Bürgermeister, und dessen Amtskollege aus Triberg, „Pfiffer III.“, mit einigen Oberstadtnarren anwesend – letztere mussten immer mal wieder für kleine Scherze herhalten.

Zum 49. Mal

Echt neu bei dieser Sitzung waren die Stabhalterei und ihre Blechschlecker, die sich aus elf Musikvereinen zusammensetzen, wie der Träger des Batzenweckenordens behauptete. Kräftig mischten die Musikerinnen und Musiker der Kurkapelle musikalisch mit.

Dann aber wurde es ernst: Der Batzenwecken-Orden sollte verliehen werden. Bescheid wussten Narrenrat und Tribergs Altbürgermeister Gallus Strobel. Für die anderen Anwesenden war er unbekannt. Es ist ein „Hans Dampf in allen Gassen“, den man eigentlich beinahe weltweit kennt – den Triberger Stadtmarketingleiter Nicki Arnold. Dieser freute sich geradezu tierisch über die Auszeichnung und hatte auch gleich ein völlig neues touristisches Konzept dabei, das er gemeinsam mit „Steffan“ Laube vortrug, damit auch d´ Schone von den Millionen Touristen des Wasserfallstädtle profitiert.

Dann ging es unter dem einen oder anderen, zumeist nicht jugendfreien, Witz oder lockerem Spruch zum (nicht bei allen) beliebten „Schwartemage“-Essen über – und der neue Träger wurde ausgiebig gefeiert.