Der Basketballverein Villingen-Schwenningen freut sich über die hervorragende Entwicklung im Jugendbereich und blickt optimistisch in die Zukunft (von links): Schiedsrichter Kjell Deking, Beisitzer Murat Dal, stellvertretender Vorsitzender Beyko Pangarov, Schriftführerin Birgit Mädge, Kassierer Martin Reich, Vorsitzende Gabriele Cernoch-Reich sowie Jugendtrainer Sergej Tsvetkov. Foto: Bombardi

Gute Leistung: Eine kontinuierliche Mitgliederentwicklung im Jugend- und im Aktivenbereich verzeichnete im Vorjahr der Basketballverein Villingen-Schwenningen, der ganze 80 neue Mitglieder willkommen heißen konnte.

VS-Schwenningen - Aktuell zählt er 244 Mitglieder, davon 150 Jugendliche. Die Vorsitzende Gabriele Cernoch-Reich führt den Erfolg auf die Beliebtheit der sehr gut besuchten Trainingscamps zurück, an denen die Jugendlichen im Herbst, Neujahr und an Ostern teilnahmen.

Jetzt können mehr Mannschaften gebildet werden

Zudem erwies sich die Mitwirkung an der Kulturnacht als eine gute Gelegenheit für eine Mitgliedschaft zu werben. Die sportliche Leiterin Christine Schell-Deking verwies darauf, dass dieser Boom die Bildung von Mannschaften in allen Alterskategorien ermöglicht und im Jugendbereich die Basis für ein kontinuierliches Coaching und Training ist. In der kommenden Saison ist geplant, mit einer U10, zwei U12, zwei U14, drei U16, davon eine Mädchenmannschaft und zwei U 18-Mannschaften, am Spielbetrieb teilzunehmen. Zudem wird eine dritte Herrenmannschaft für ehemalige Aktive gebildet sowie für alle, die Spielerfahrung sammeln wollen. Auch ein Damenteam soll wieder an den Start gehen. Um das Training der Jugendlichen U10 /U12 noch effektiver gestalten zu können, wären höhenverstellbare Basketballkörbe optimal. Für deren Kauf ist indes die Stadt als Eigentümer der Turnhallen, in denen das Training stattfindet, verantwortlich. Der Basketballverein ist froh, dass er in diversen über das Stadtgebiet verteilten Hallen allen seinen Mannschaften die Möglichkeit zum Training anbieten kann. Dennoch erweisen sich die freien Kapazitäten in den Hallen und die Suche nach ausreichend lizenzierten oder gut ausgebildeten Trainern als schwierig.

Ein optimistischer Blick in die Zukunft

Eine besondere Herausforderung war es für Kassierer Martin Reich, aufgrund ausgefallener Veranstaltungen in den vergangenen Jahren die Finanzen zusammen zu halten. Doch ist er im Hinblick auf die Mitwirkung des Basketballvereins an der 2022 wieder terminierten Turngala mit eigener Bewirtung, der Durchführung mehrere Trainingscamps für Jugendliche oder der Kulturnacht optimistisch für die Zukunft. Trainer und Ausbildungsleiter Sergej Tsvetkov erinnerte daran, dass es Möglichkeiten gibt, den Jugendbereich weiter zu optimieren.

Er schlug vor, in Zukunft die Kooperation mit den Schulen zu erweitern und neu bereits in den Kitas für den Basketballsport zu werben. Aktuell gib es mit Schulen sechs AGs. Zudem warb er für die Suche nach einen Athletiktrainer und eine intensivere Nutzung des bereits bestehenden Trainingscenters in Königsfeld. Er sah zudem Potenzial im Ausbau des Sponsorings im Jugendbereich und hielt die Gründung einer Schulliga für möglich.

Info: Die Wahlen

Die Versammlung bestätigte die Vorsitzende Gabriele Cernoch-Reich für ein weiteres Jahr. Die Wahl von Stellvertreter Beyko Pangarov, Kassierer Martin Reich und Schriftführerin Birgit Mädge erfolgte für zwei Jahre.