Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Basketball Wilsons Buzzerbeater schockt Panthers

Von
Immer wieder setzten Briant Searcy (rechts) und Marko Bacak (Nummer 44) offensive Akzente für die Panthers. Die Niederlage in Nürnberg konnten sie aber nicht verhindern. Foto: Eibner

Die Negativ-Serie der wiha Panthers Schwenningen hält an. In Nürnberg verlor die Mannschaft von Alen Velcic mit 79:90. Falcons-Guard Duane Wilson wurde zum Matchwinner. Die Panthers trafen ihre Freiwürfe nicht ausreichend.

Der Abend begann für die Panthers schon stressig, bevor sie überhaupt das Parkett im Eventpalast am Nürnberger Flughafen betreten hatten. Wegen einer Vollsperrung auf der Autobahn verzögerte sich die Ankunft der Schwenninger – erst weniger als 30 Minuten vor Tip-Off kamen sie an der Halle an.

Davon ließen sich die Panthers aber nicht beeindrucken. Yasin Kolo erzielte die ersten fünf Punkte für die Gäste, Marko Bacak trug sich ebenfalls früh in die Scorerliste ein. Außerdem in der Starting Five standen die Amerikaner Rasheed Moore, Jaren Lewis und David Dennis. In einer abwechslungsreichen und äußerst attraktiven Anfangsphase suchten beide Mannschaften ihr Heil in der Offensive, ließen aber defensiv in der ein oder anderen Situation die nötige Intensität vermissen – nach fünf Minuten stand es bereits 11:11.

Nach dieser ersten Phase wurde es aber ein überaus zerfahrenes Spiel, da sich beide Seiten auf ihre defensiven Qualitäten besannen und sich die Fouls und Unterbrechungen immer mehr häuften. Damit taten sich die Panthers sichtlich schwer. Sie konnten ihre Stärken in schnellen Gegenangriffen nicht mehr so konsequent ausspielen wie noch zu Beginn der Partie. Schwenningen leistete sich im Spiel nach vorne einige leichtfertige Ballverluste, weshalb die Falcons sich etwas absetzen konnten.

Sean Lloyd eröffnete das zweite Viertel mit einem Dreier aus der Ecke, David Dennis verpasste es jedoch, mit zwei verworfenen Freiwürfen, sein Team auf einen Punkt heranzubringen. Ein Problem, das sich durch den ganzen Abend ziehen sollte. Die sonst von der Linie so sicheren Panthers trafen nur 52 Prozent ihrer Freiwürfe. Die Truppe von Alen Velcics kämpfte sich aber zurück in die Partie. Rasheed Moore brachte die Gäste in der Schlussminute der ersten Halbzeit mit einem Dreier in Front – der überragende Duane Wilson konterte aber im Handumdrehen ­– so stand die 41:40-Führung für die Falcons zur Pause.

Den Aufschwung nahmen die Panthers aber mit in die zweite Halbzeit. Marko Bacak verwandelte mit dem ersten Angriff nach dem Seitenwechsel direkt einen Dreier. Die ersten Minuten der zweiten Hälfte erinnerten dann wieder stark an das erste Viertel. Beide Mannschaften waren offensiv stark, ließen aber defensiv wiederum Federn, was zu vielen schnellen Körben führte.

Das Momentum war nun aber eher auf der Seite der Gäste aus Schwenningen, Nürnberg musste immer wieder einem knappen Rückstand hinterherlaufen. Die Partie blieb ausgeglichen und sehr attraktiv – es ging hin und her. Mit einer gut umgesetzten Zonenverteidigung stellte das Team von Alen Velcic die Nürnberger inzwischen vor große Probleme bei deren Angriffen. In der eigenen Offensive spielten Bacak und Moore groß auf. Der Center beendete die Begegnung mit 17 Punkten, Moore war einmal mehr Panthers-Topscorer mit 20 Zählern.

Doch dann kamen die Falcons wieder zurück ins Spiel, fanden immer häufiger die Lücken in der Schwenninger Defensive. Mit einer kurzen Druckphase ­– gekrönt von einem irren Dreier von Duane Wilson mit der Schlusssirene des dritten Viertels – setzten sich die Falcons wieder auf sechs Punkte ab – 61:67 hieß es aus Sicht der Panthers.

Knapp sieben Minuten vor Schluss stellten die Falcons auf 76:66 – die höchste Führung der Partie zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt aus Schwenninger Sicht. Die Hoffnung lebte aber noch, einmal mehr war es Bacak, der sein Team mit einem Dreier wieder ins Spiel brachte. Aber immer wieder war es Duane Wilson, der zum Schwenninger Albtraum avancierte. 25 Punkte und sieben Vorlagen standen am Ende für den Star-Guard der Falcons zu Buche. Diese ließen sich die Führung nicht mehr nehmen.

Wilsons Buzzerbeater und die Druckphase zu Beginn des letzten Viertels stellten sich als Schock heraus, von dem sich die ansonsten ordentlich agierenden Panthers nicht mehr erholen konnten.

Artikel bewerten
3
loading

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.