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Basketball Wille, Herzblut und ganz viel Kampfgeist

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Slaven Ponjavic war mit seinen 28 Punkten erfolgreichster Werfer bei KKK Haiterbach. Foto: Fritsch

TSV Wieblingen – KKK Haiterbach 74:77 (29:18, 49:43, 61:62). Mit dem knappen Sieg in Heidelberg beim bis dahin ungeschlagenen TSV Wieblingen haben die Regionalliga-Basketballer von KKK Haiterbach für eine echte Überraschung gesorgt.

Bei den als Außenseiter ins Spiel gegangenen Schwarzwäldern war der dünne Kader der Haiterbacher noch vom kurzfristigen Ausfall von Luka Banozic zusätzlich gebeutelt worden. Die Aussichten, dieses Mal etwas zu reißen, waren also eher gering.

Genau genommen hatten die Haiterbach bei den mit drei Siegen in die Saison gestarteten Heidelberger nichts zu verlieren. Der TSV Wieblingen startete sehr selbstbewusst in die Partie und ging nach zehn Punkten von Timo Käding 12:4 in Führung.

Auf Haiterbacher Seite waren es in erster Linie Mijo Babic und Slaven Ponjavic, die ihre Mannschaft im Spiel hielten. Das erste Viertel ging mit 29:18 Punkten an den TSV Wieblingen.

Auch im zweiten Viertel hatten die Wieblinger eine vergleichsweise hohe Trefferquote. Sie setzten den mittlerweile achten Dreier zum 45:32 in die Maschen. Slaven Ponjavic mit fünf Punkten und Youngstar Petar Maric mit vier weiteren Punkten verkürzten den Rückstand bis zur Pause auf 43:49 Punkte.

"Wir konnten unsere Vorgaben bis zur Halbzeit gut umsetzen. Die Wieblinger trafen hochprozentig, doch wir waren im Spiel, dank des starken Schlussspurts. Wir wollten in der Pause noch einige Veränderungen vornehmen", so KKK-Trainer Mario Maric.

Mit einem Dreier verkürzte Dominik Milicevic im dritten Viertel zum 54:59. Der TSV Wieblingen tat sich nach Umstellungen in der KKK-Defence immer schwerer, zum Korberfolg zu kommen. Die Haiterbacher waren wieder dran. Sascha Kesselring blieb es vorbehalten, die erstmalige KKK-Führung zum 62:61 zu erzielen. Mit diesem Spielstand ging es ins Schlussviertel.

Ponjavic verletzt: Bruch im Spiel der Haiterbacher

Slaven Ponjavic sowie Sascha Kesselring konnten durch Freiwürfe auf 65:63 erhöhen, ehe Slaven Ponjavic, der bis dahin stärkste Haiterbacher, nach einer Platzwunde zur Behandlung aus dem Spiel musste. Dies gab einen Bruch im KKK-Spiel. Der TSV Wieblingen ging 67:65 in Führung Dominik Milicevics Ausgleichstreffer zum 69:69 wurde sofort zum 71:69 der Wieblinger gekontert.

Im Hintergrund war die medizinische Abteilung der Haiterbacher tätig. Die Platzwunde von Slaven Ponjavic war notdürftig zugeklebt, um ihn wieder auf das Feld schicken zu können. Seine erste Rückkehraktion in der 39. Minute war sein vierter Dreier in diesem Spiel und das 70:69. Die wenigen mitgereisten Fans waren aus dem Häuschen. Christian Hoffmann erzielte jedoch schnell das 71:70 für den Favoriten.

Es lief die letzte Spielminute. KKK Haiterbach war nah dran an einer Überraschung. Mijo Babic erzielte 32 Sekunden vor Ultimo die erneute Führung für die Schwarzwälder. Der nächste Angriff konnte abgewehrt werden. Der 17-jährige Petar Maric wurde gefoult und bekam die Chance, mit zwei Freiwürfen den Vorsprung auszubauen.

Er zeigte trotz seiner Unbekümmertheit in dieser spannenden Phase Nerven und vergab beide Freiwürfe. Doch den nächsten Ball, den sicherte sich Sascha Kesselring und netzte einen Freiwurf zum 73:71 ein. Auch Mijo Babic durfte an die Linie. Er traf einmal und erhöhte auf 74:71.

Doch es blieb dramatisch. Michael Schönit machte fünf Sekunden vor Ende mit einem Dreier die KKK-Führung zum 74:74 zunichte.

Den letzten Angriff der Haiterbacher stoppten die Heidelberger mit einem Foul. Mijo Babic netzte beide Freiwürfe zum 76:74 ein. Der nächste Ballbesitz wurde mit einem weiteren Foul, diesmal am Haiterbachs Topscorer Slaven Ponjavic gestoppt. Ihm blieb es vorbehalten das 77:74 zu erzielen. Die restlichen zwei Sekunden war nicht ausreichend um eine mögliche Verlängerung zu erzielen.

KKK Haiterbach hatte dank großen Einsatzes und enormen Siegeswillen in der starken Schlussphase, die sehr gut von Mijo Babic gesteuert wurde, gewonnen.

"Vom ersten bis zum elften Mann hat heute jeder alles gegeben"

"Jeder Ausfall wiegt schwer, so auch der von Luka Banozic. Doch das, was die Jungs heute abgeliefert haben, war klasse", zollte Mario Maric der Mannschaft seinen Respekt. "Vom ersten bis zum elften Mann hat heute jeder alles gegeben. Wir haben uns gegenseitig unglaublich un-terstützt, vor im allem Schlussteil, als es an die Substanz ging", so das Resümee von Mario Maric. "Wie wir gesehen haben, war jeder Mann enorm wichtig. Die jungen Spieler haben eine sehr wichtige Rolle gespielt, ich hoffe wir können da fortsetzen. Wir waren heute eine Einheit."

KKK Haiterbach: Slaven Ponjavic (28/4), Mijo Babic (21/3), Sascha Kesselring (13), Dominik Milicevic (8/1), Petar Maric (7), Justin Milicevic, Julian Stojcevic, Rickardo Maric, Martin Kresic.

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