Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Basketball Wiha Panthers: "Wir freuen uns riesig auf die Saison"

Von
Das große neue Abenteuer in der ProA kann beginnen. Mannschaft und Trainer der wiha Panthers Schwenningen fiebern dem Saisonstart an diesem Samstag in der Deutenberghalle entgegen. Foto: Michael Kienzler

Wenige Tage vor dem ersten Spiel der wiha Panthers Schwenningen in der ProA. Wir treffen Coach Alen Velcic in dessen Geschäft in der Villinger Innenstadt. Der Macher des Schwenninger Basketballs ist im Stress – auch während unseres Interviews. Ständig klingelt sein Handy. Es geht um ein Thema: Der Saisonstart am Samstag (20 Uhr) daheim gegen die Kirchheim Knights. Auch in Sachen Organisation ist der Rat von Alen Velcic eben sehr von seinen Klubkollegen gefragt. Doch der 48-Jährige findet dennoch ausführlich Zeit für unser Gespräch.

Herr Velcic, Dauerstress oder positive Anspannung vor dem Saisonauftakt?

(lacht). Wir freuen uns riesig auf die neue Saison. Bei mir herrscht eine positive Anspannung. Dass noch um das Spiel herum viel erledigt werden muss, liegt auf der Hand. Wir haben ein tolles Organisationsteam. Wenn sie aber meinen Ratschlag brauchen, dann gebe ich diesen gerne.

Konnten Sie mit Ihrer Mannschaft in der Vorbereitung alles so abarbeiten wie geplant?

Im Großen und Ganzen ja. Ich hätte mir vielleicht ein, zwei Wochen mehr Zeit gewünscht. Unsere vielen Neuzugänge müssen sich erst einmal auf unser System einstellen. Das braucht Zeit. Wir stehen bei 80 Prozent des möglichen Leistungsvermögens. Die restlichen Prozentpunkte holen wir uns in den ersten Spielen. Eine längere Vorbereitung ist aber auch eine Frage des Etats. Es muss deshalb eines unserer mittelfristigen Ziele sein, dass wir die Jungs zukünftig bereits am 1. August da haben.

Ein positives Merkmal bei den Panthers ist, dass sich die neuen Spieler immer schnell und gut in Schwenningen einleben.

Ich denke, dass wir in diesem Punkt vieles richtig machen. Wir geben den Spielern gegenüber eine große Wertschätzung. Ich denke mir immer, was ich als Spieler bräuchte, um mich schnell bei einem neuen Team wohl zu fühlen. Danach handle ich als Trainer. Ich wünsche mir Spieler, die sich mit dem Verein und der Region verbunden fühlen und nicht nur auf der Durchreise sind.

Ihr Kirchheimer Trainerkollege Maurizio Parra beneidet Sie um das Trainingslager in der warmen Türkei.

Das mit den Trainingslagern handhabt jeder Trainer anders. Unsere Woche in Side zählt eben auch zum Thema Wertschätzung für die Spieler. Und bei Sonnenschein lässt es sich einfach besser arbeiten.

Was sind die Merkmale der ProA-Liga?

Ich zähle sie zu den zwölf, 13 stärksten Ligen in Europa. Die heutige ProA besitzt leistungsmäßig das Niveau, das die deutsche Bundesliga vor etwa zehn Jahren hatte. Es gibt viel individuelle Klasse.

Ich erwarte deshalb auch viele spektakuläre Spiele, also sehr viel Attraktivität für die Zuschauer. Vor allem das Tempo und die Handlungsschnelligkeit auf dem Feld sind um einiges höher als in der ProB. Das Scouting des Gegners wird noch eine größere Rolle spielen, als wir dies bisher erlebt haben. Klubs wie Jena oder Chemnitz haben Bundesliga-Strukturen. Sie zähle ich zu den Favoriten. Dahinter wird es ein breites Feld geben, in dem wir auch eine sehr gute Rolle spielen wollen. Ganz klar sind die Playoffs unser erstes Ziel.

Welchen Spielstil, welche Ausrichtung werden wir von Ihrem Team sehen?

Einer der Schlüssel für unseren Erfolg wird wieder auf einer sehr gut organisierten Defense liegen. Unser Spiel wird auch von einer großen Physis geprägt sein. Unsere Gegner sollen dies schnell zu spüren bekommen. In der Offense haben wir das Potenzial, um viele Akzente zu setzen. Ein großer Vorteil für uns wird sein, dass wir – im Gegensatz zur ProB – lediglich zwei deutsche Spieler immer auf dem Feld haben müssen. Wir können optimal rotieren.

Die Strukturen werden bei den Panthers mit dem neuen Kapitel sicher noch weiter wachsen.

Da bin ich mir sicher. Wir haben schon in den vergangenen Jahren einiges erreicht. Mein Dank gilt unseren vielen Helfern und der Stadt. Ohne sie könnten wir die ProA nun nicht erleben.

Fragen von Gunter Wiedemann und Michael Bundesmann

Artikel bewerten
1
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.