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Basketball Wiha Panthers: "Spieler sehen mir zu satt aus"

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Die Rückkehr nach Crailsheim ist für Kosta Karamatskos (rechts) immer mit einer sehr schönen Erinnerung verbunden: Vor vier Jahren machte er seiner Frau Gülsen vor einem Spiel am Valentinstag einen Heiratsantrag. Foto: Crailsheim Merlins

Die Wiha Panthers VS haben beim 82:49-Sieg in Crailsheim zwei Gesichter gezeigt. "Das war ein komisches Spiel", fasste Coach Alen Velcic die Regionalliga-Partie zusammen.

Dabei hatte Alen Velcic bereits vor der Partie eine böse Vorahnung. "Ihr seht mir zu satt aus", sagte er zu seinen Spielern. Dabei hatte er auch das Hinspiel gegen die Crailsheim Merlins II im Hinterkopf, als die Panthers mit nur sieben Spielern in der Rotation locker mit 106:57 gewannen. Doch im Rückspiel traten die Zauberer mit einer ganz anderen Einstellung auf und brachten die Doppelstädter so bis zur Halbzeitpause das ein oder andere Mal in Bedrängnis. Vor allem, als die Crailsheimer Mitte des zweiten Viertels durch einen 9:0-Lauf auf 31:24 davonzogen.

Vielseitige Ansprachen

Doch danach hatten die Panthers die richtige Antwort parat. Mit einem 8:0-Run konterten die Raubkatzen zur 32:31-Halbzeitführung. Diese gaben sie bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand. Wie schon im Spiel gegen Tübingen folgte ein famoses drittes Viertel, in welchem die Panthers einen 18:0-Lauf auf das Parkett legten und für unglaubliche 7:39 Minuten keinen Korb des Gegners zuließen. "Ich habe den Jungs in der Halbzeit ganz sachlich erklärt, was bisher falsch gelaufen ist", erklärt Velcic. Damit zeigte der Coach seine Vielseitigkeit. Beim 83:64-Heimsieg gegen die BG Eisbären am vergangenen Wochenende rüttelte er seine Mannschaft noch mit einem Donnerwetter wach, dieses Mal mit einer sachlichen Ansprache.

Zu viel Ehrgeiz

Was dem Coach bei allem Ehrgeiz des Gegners jedoch gar nicht gefallen hat, war die überharte Gangart, die einige Crailsheimer Spieler an den Tag gelegt hatten. "Da waren einige sehr unfaire Aktionen dabei", sagte Velcic verärgert.

Besondere Erinnerungen

Für Spielmacher Kosta Karamatskos ist die Rückkehr in die Crailsheimer Hakro-Arena immer etwas ganz Besonderes. Mit den Crailsheim Merlins hat der 32-Jährige nicht nur zwei sportlich erfolgreiche Jahre in der 2. Bundesliga ProA erlebt. Vor vier Jahren machte er vor einem Spiel am Valentinstag seiner Frau Gülsen einen Heiratsantrag. Dafür zog er sich ein weißes Hemd über sein Basketball-Jersey, schnappte sich das Hallenmikro und ging – wie es sich gehört – auf die Knie. Für den Deutsch-Griechen lief es bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte sehr gut. Seine Rückenprobleme sind überstanden. In 33 Minuten Einsatzzeit schrammte er mit zehn Punkten und acht Rebounds knapp an einem Double-Double vorbei – dazu verteilte er vier Assists.

Probleme beseitigt

Auch Kapitän Nikola Fekete kommt nach seiner langwierigen Bänderverletzung am Knöchel immer besser in Fahrt. Der Flügelspieler stand in Crailsheim 20 Minuten auf dem Feld und erzielte dabei 13 Punkte. Alen Velcic war jedoch vor allem mit der Defensivleistung zufrieden. "Er hat ein wirklich gutes Spiel gemacht", lobte der Trainer. Auch Boyko Pangarov zeigte mit drei Dreiern aus vier Versuchen eine ansprechende Leistung. Mit Rasheed Moore war der Coach nur mit Abstrichen zufrieden. Zwar war der US-Amerikaner mit 19 Punkten erneut Top-Scorer, er brachte jedoch nur acht seiner 14 Würfe durch den Ring. "Das kann Rasheed normalerweise besser", weiß Velcic.

Schwächen an der Linie

Auch mit der Freiwurfquote seines Teams war der Trainer nicht zufrieden. 23 von 32, dies entspricht einer Quote von 71,9 Prozent. Damit bemängelt Velcic natürlich auf hohem Niveau. Ein Blick auf die Statistik verrät, dass die Panthers damit dem Gegner ein gutes Stück voraus waren. Die Merlins brachten nur 15 von 26 Freiwürfe (57,7 Prozent) ins Ziel. Doch wie sagt Velcic immer so schön: "Das ist nicht unser Anspruch."

 
 
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