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Basketball Wiha Panthers Schwenningen stehen vor zwei wichtigen Spielen

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Schwenningens Center Yasin Kolo schaut gerade einem erfolgreichen gegnerischen Wurf hinterher. Dies soll den Panthers am Mittwoch im richtungsweisenden Heimduell gegen Schalke nicht allzu oft passieren. Foto: Michael Kienzler

In der ProA stehen die wiha Panthers Schwenningen vor wichtigen Tagen. Am Mittwoch (20.30 Uhr) geht es daheim gegen den FC Schalke 04, am Samstag sind die Schwenninger zu Gast in Hagen.

Die Ausgangslage

Die Panthers treffen nun in wenigen Tagen auf zwei Gegner, die sie besiegen sollten, um weiterhin eine mögliche Play-off-Teilnahme im Auge zu haben. Der Aufsteiger aus Schwenningen (Tabellenvorletzter, drei Siege – neun Niederlagen) steht zwei Kontrahenten gegenüber, die vermeintlich mit den Panthers leistungsmäßig auf Augenhöhe sind. Mittwoch-Gegner FC Schalke rangiert auf Rang elf mit vier Siegen und acht Niederlagen, Hagen (14. Platz) weist bisher vier Siege und neun Niederlagen auf.

Für Panthers-Trainer Alen Velcic und sein Team geht es nach vier Niederlagen in Serie natürlich in erster Linie darum, sich auf ihr eigenes Leistungsbild zu konzentrieren.

"Unberechenbar"

Die Panthers brauchen einfach noch mehr Konstanz über die 40 Minuten. Am Sonntag in Leverkusen (81:90) führten die Neckarstädter 3:40 Minuten vor dem Ende mit 77:75, gaben aber aufgrund von individuellen Fehlern und falschen Entscheidungen die Partie doch noch aus der Hand.

Überwiegend lieferten die Schwenninger jedoch ein gutes Spiel ab, darauf gilt es gegen Schalke aufzubauen. Coach Alen Velcic tippt erneut auf ein sehr enges Spiel.

Vor einigen Wochen hatte der Coach bereits über die Schalker gesagt: "Das ist ein unberechenbares Team – in den Leistungen bisher in dieser Saison schwankend." Personell dürfte bei den Panthers alles an Bord sein. Möglicherweise wird sich die Starting-Five verändern.

Osipovitich übernimmt

Bei den Schalker Basketballern hat sich in den vergangenen Tagen viel getan. Für nicht wenige im Umfeld des FC Schalke 04 kam die Entlassung des langjährigen Coaches Raphael Wilder vor dem Heimspiel gegen Paderborn am Samstag überraschend. Für Wilder übernahm der bisherige Co-Trainer Alexander Osipovitich, der früher auch Nachwuchstrainer in Paderborn war. Ein wirklicher Impuls blieb aus, denn die Schalker kassierten gegen Paderborn (75:77) ihre achte Saisonniederlage.

Im vergangenen Jahr hatten die Westdeutschen nur mit Ach und Krach den Klassenerhalt vor Hanau in der ProA geschafft. Die Verantwortlichen waren sich einig, dass es auch in dieser Saison schwer wird, sportlich in der ProA zu überleben. Komplikationen trafen bislang auch auf. Der im Sommer verpflichtete Distanzspezialist Brandon Parker erfüllte in der Vorbereitung die Erwartungen nicht. Früh holten die Schalker deshalb ihren Point-Guard Belger Courtney (derzeit intern bester Scorer mit 13,91 Punkten im Schnitt) zurück, der sich eigentlich nach einem höherklassigen Arbeitgeber umsehen wollte. Dazu fiel der von Trier geholte Junioren-Nationalspieler Johannes Joos (Center) zwischenzeitlich verletzt aus. Mit 931 Punkten haben die Schwenninger Gäste bis dato die zweitschwächste Offense der Liga. Die Schalker schlugen aber bisher schon starke Teams wie Rostock und Heidelberg. Auch sie stehen am Mittwoch unter Druck.

  FC Schalke 04

Die Basketball-Abteilung des großen Traditionsvereins im Ruhrgebiet wurde im Jahr 1974 gegründet. Nach einigen Jahren in der 2. Bundesliga (Gründungsmitglied 1975) stiegen die Schalker Korbjäger 1982 in die 1. Bundesliga auf. Nur ein Jahr später folgte der Abstieg in die 2. Bundesliga. 1986 ging es sogar runter in die Regionalliga, doch es folgte der sofortige Wiederaufstieg. Nach vier weiteren Jahren in der Zweitklassigkeit fanden sich die Schalker 1998 in der 2. Regionalliga wieder. Bis 2004 kletterte man wieder in die 2. Bundesliga hoch. In der Saison 2006/07 schafften die Westdeutschen die Qualifikation für die neue ProA. Im März 2009 gaben die Verantwortlichen jedoch den Rückzug bekannt. Schalke startete einen Neuanfang in der Regionalliga. Im Frühjahr 2016 gelang der Aufstieg in die ProB. Raphael Wilder wurde in der Regionalliga damals zum Trainer des Jahres gewählt. In der Saison 2017/18 schieden die Schalker im Play-off-Halbfinale der ProB gegen den späteren Meister Elchingen aus. Die Elchinger verzichteten auf den Aufstieg in die ProA – Schalke rückte nach. In der Saison 2018/19 schaffte man mit Rang 14 den Klassenerhalt in der ProA. Ein großes Problem bleibt für die Schalker Basketballer die Hallenthematik. Es muss weiterhin nach Oberhausen ausgewichen werden. Den Bau einer eigenen Halle für den ProA-Ligisten lehnte der Hauptverein erst im Sommer wieder ab.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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