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Basketball Wiha Panthers: Niederlage in Spiel eins

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Kein Durchkommen für die Panthers in Münster. Foto: Eibner

Die wiha Panthers Schwenningen haben das erste Spiel in der Play-off-Halbfinalserie der ProB (Modus "Best of 3") in Münster vor 3000 Zuschauern mit 62:75 verloren. Nun setzen die Neckarstädter ihre Hoffnungen auf das zweite Duell daheim am Ostersamstag (20 Uhr).

Es wurde in der Sporthalle Berg Fidel – wie erwartet – das erste packende Halbfinal-Duell zwischen zwei Teams, die sich auf Augenhöhe begegneten. Beide Mannschaften kämpften vor 3000 Zuschauern um jeden Millimeter. 35 Minuten lang schien der Plan der Schwenninger aufzugehen. Mit einem Dreier hatte Leon Friederici knapp sieben Minuten vor dem Ende auf 51:52 verkürzt, doch dann unterliefen den Gästen zu viele Fehlwüfe und auch einige Turnovers, die die Gastgeber zum Erfolg nutzten. Die Münsterländer zogen – auch weil in diesen Schlussminuten noch Jan König zwei wichige Dreier gelangen – über ein 60:53 und 66:55 zum 75:62-Endstand im ersten Halbfinal-Duell davon. Damit verbuchte die Mannschaft von Trainer Philipp Kappenstein ihren 14. Sieg in Folge.

Vieles machten die Neckarstädter über weite Strecken der Partie gut. Die erwartete Reboundstärke der Gastgeber hatten die Panthers mit 38:32 gut im Griff. Im Bereich der Zweier-Quote lagen die Gäste mit 60:42 Prozent noch deutlicher vorne. Aber es gab drei Faktoren, die mit den Ausschlag für den ersten Sieg der Baskets in dieser Serie ausmachten. Bei der Dreierquote hatte Münster mit 41:11 Prozent klare Vorteile. Ebenso ging der Vergleich der Freiwürfe mit 59:52 Prozent an die Westdeutschen. Auch bei den Turnovers (11:21) lagen sie deutlich unter dem Fehlerwert der Panthers.

Mit 20:14 hatte das erste Viertel für Münster geendet, nachdem Panthers-Coach Alen Velcic in der seiner Starting-Five Bill Borekambi, Rasheed Moore, Sergey Tsvetkov, Kosta Karamatskos und Anell Alexis aufgeboten hatte. Alexis konnte jedoch mit nur zwei Punkten bei weitem nicht an seine hervorragende Leistung wie eine Woche zuvor in Gießen anknüpfen.

Alen Velcic hielt sich nach dem Spiel in Münster mit Kritik zurück, aber was ihn störte, war der Aspekt, dass letztendlich in den entscheidenden Phasen der zweiten Halbzeit wieder zu viel im Schwenninger Spiel nur auf den Schultern von Rasheed Moore, Bill Borekambi oder auch Kapitän Kosta Karamatskos lastete. "Da müssen alle einfach auch mehr Verantwortung übernehmen".

Nach dem ersten Viertel wurde die Partie enger – zur Pause führte Münster mit 35:27. Im dritten Viertel trumpften die Panthers auf, spielten auch ihre physische Vorteile nun aus. Vor dem Schlussabschnitt war die Partie mit nur noch 48:46 für die Münsteraner völlig offen. Aber die Schwenninger nutzten ihre Chancen in den letzten Minuten nicht. Am Samstag wollen die Panthers aber auf das erste Duell entsprechend antworten.

Statistik:

Panthers: Sergey Tsvetkov (4 Punkte/14:56 Minuten Einsatzzeit), Mo Braimoh (0/1:46), Anell Alexis 2/21:30), Bill Borekambi (19/37:52), Kosta Karamatskos (6/32:45), Rasheed Moore (15/29:16), Leon Friederici (12/22:25), Darius Pakamanis (4/15:59), Hannes Osterwalder (0/2:24), Abu Abaker (0/7:15) und Seid Hajric (0/13:52).

Beste Scorer Münster: Jo Cooper (21), Malcom Delpeche (16) und Alex Goolsby (11).

Rebounds: 32:38 für Panthers. Dreierquote: 41:11 Prozent. Zweierquote: 42:60 Prozent. Freiwürfe: 59:52 Prozent. Turnovers: 11:21. Steals: 10:14.

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