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Basketball Wiha Panthers: Einbruch im letzten Viertel

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Im Audi-Dome war für die Panthers nichts zu holen. Foto: Eibner

FC Bayern München II – wiha Panthers Schwenningen 72:54 (17:20, 19:12, 14:14, 22:8). Bittere Niederlage beim Farmteam des amtierenden deutschen Meisters. Der ProB-Aufsteiger aus Schwenningen unterlag am Ende mit 54:72.

Begleitet von rund 40 lautstarken Fans durfte die Mannschaft von Trainer Alen Velcic aber drei Viertel lang von einem Auswärtssieg träumen.

Doch eine miserable Freiwurfquote – unterirdische 42 Prozent Trefferquote – zermürbte am Ende das Nervenkostüm. Die "kleinen Bayern" versenkten hier 93 Prozent (13 von 14). Auch die Zweierquote (35 Prozent) der Panthers war nicht besser.

Ohne den am Rücken verletzten Bill Borekambi, der in der kommenden Woche ins MRT muss, und einem angeschlagenen Kapitän Kosta Karamatskos, der dennoch wieder rund 25 Minuten lang spielte, reichte es so erst recht nicht zum sechsten Sieg.

Dabei stand es nach 30 Minuten noch 50:46. Zu diesem Vier-Punkte-Rückstand war es gekommen, obwohl die Schwenninger bis dahin eine in der Defense gute Partie ablieferten. Schwenningen begann organisiert, fand schnell in den Rhythmus und legte im ersten Abschnitt vor: 7:0, 10:2, 13:5 – die Gäste aus dem Schwarzwald führten vom Start weg. Bayern brauchte rund drei Minuten bis zu den ersten Punkten. Danach drehten die Hausherren mit einem 10:0-Run das Spiel zum 15:13. Die Panthers wiederum hielten dagegen. Sie führten so nach den ersten zehn Minuten mit 20:17.

Im zweiten Viertel blieben sie zunächst am Drücker, lagen in der 21. Minute noch mit 24:19 vorne. Doch dann riss erstmals der Faden. Und dies, obwohl die Gäste Bayerns Topscorer – Nelson Weidemann, Viktor Frankl-Maus und Rijad Avdic – komplett aus dem Spiel nahmen. München verteidigte indes sehr intensiv. Damit kauften sie den Gästen zusehens den Schneid ab. Zur Halbzeit hieß es 36:32 für die Bayern, nach einem ausgeglichenen dritten Durchgang 50:46.

Nun hoffte der Panthers-Fananhang auf ein ähnliches Finish wie gegen Würzburg. Doch dazu kam es nicht: Zu viele Turnovers (19:16) und zu wenig gewonnene Rebounds (37:43) brachten München einen deutlichen Vorsprung. Zudem fielen die Schwenninger Würfe nicht. Leon Friederici war mit 18 Punkten der beste Werfer. Die Körbe von Borekambi fehlten ohnehin, Rasheed Moore erwischte mit nur elf Punkten in 26 Minuten Spielzeit keinen guten Tag. Obwohl die Bayern keinen überragenden Werfer hatten (Jannick Jebens 13 Punkte, Bruno Vrcic 13 Punkte) reichte es gegen die Panthers im letzten Viertel locker zum klaren Sieg: Mit einem 22:8 wurden die Gäste noch überrollt. Die Panthers-Würfe gingen reihenweise daneben, vor allem von der Freiwurflinie – weder Moore noch Friederici hatten eine ruhige Hand. Mit einer derart hohen Eigenfehlerquote war bei den Bayern am Ende nichts zu holen.

Statistik: (Punkte/Assists/Rebounds/Spielzeit): Leon Friederici (18/1/3/35), Rasheed Moore (11/1/5/26), Sergey Tsvetkov (9/0/5/17), Hannes Osterwalder (8/0/7/27), Kosta Karamatskos (3/3/4/25), Seid Hajric (3/2/2/21), Abu Abaker (1/1/2/16), Paul Owusu-Frimpong (1/0/2/13), Darius Pakamanis (0/1/2/15) und Dion Braimoh (0/0/0/5).

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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