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Basketball Wiha Panthers blicken aufs zweite Duell

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Alen Velcic gibt die Taktik vor. Foto: Michael Kienzler

Die wiha Panthers Schwenningen haken ihre 62:75-Niederlage gegen Münster im ersten Duell des Play-off-Halbfinals in der ProB schnell ab. Am Samstag (20 Uhr) wollen Trainer Alen Velcic und sein Team in der ausverkauften Deutenberghalle die Serie ausgleichen.

Viel Zuversicht

Die Baskets aus Münster hatten gerade ihren 75:62-Sieg gegen Schwenningen eingetütet, da zeigte sich Panthers-Coach Alen Velcic bei der Pressekonferenz kämpferisch: "In zwei Wochen sind wir zum dritten Spiel wieder da." Woher er seine Zuversicht nimmt? Sein Team und er haben sich schließlich im Achtelfinale (gegen Wedel) und im Viertelfinale (gegen Gießen) jeweils ein drittes Spiel erkämpft. Sprich – die Neckarstädter können mit Drucksituationen sehr gut umgehen. "Wenn du ein Spiel in den Play-offs verlierst, dann ist es wichtig, schnell wieder nach vorne zu schauen. Wer das kann, wird in dieser entscheidenden Saisonphase viel Erfolg haben", hat zum Beispiel Panthers-Spieler Sergey Tsvetkov in den vergangenen Wochen immer wieder betont. Kapitän Kosta Karamatskos sieht es ebenso: "Was jetzt nach dieser ersten Niederlage in Münster auf uns zukommt, ist für uns in diesen Play-offs nicht neu. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir ein drittes Spiel erreichen. Mit unseren tollen Fans im Rücken wollen wir am Samstag die Serie ausgleichen."

Steigerung jedoch nötig

In welchen Bereichen müssen sich die Panthers aber konkret im zweiten Spiel im Vergleich zum Samstag steigern? Alen Velcic forderte von seinem Team bereits vor dem ersten Spiel in Münster »noch mehr Konstanz« über die 40 Minuten. Diese Vorgabe erfüllte seine Mannschaft im ersten Halbfinal-Duell nicht komplett. Zu viele Fehler in der Offense, ein nicht mehr so effektives Verteidigen und auch das unsportliche Foul von Leistungsträger Bill Borekambi (dieses bescherte Münster vier Punkte) in der Schlussphase zerstörten den Schwenninger Plan. Dieser war zuvor 35 Minuten lang aufgegangen. Knapp sieben Minuten vor dem Ende hatten die Panthers auf 51:52 verkürzt, doch dann konnten sie das Blatt nicht wenden. Zweiter Punkt beim Steigerungspotenz: Beim Halbfinaleinzug in Gießen zeichneten sich die Panthers auch dadurch aus, dass Spieler aus der sogenannten «zweiten Fünf« viele Akzente setzten. Gegen ein solch komplettes Team wie Münster muss von fast allen Schwenninger Akteuren im zweiten Spiel noch mehr kommen. Führungsspieler wie Bill Borekambi, Rasheed Moore, Leon Friederici oder Kosta Karamatskos dürfen nicht die gesamte Last im Spiel tragen. So sieht es auch Alen Velcic. Was in Münster auch auffällig war und verbesserungswürdig ist: Die Dreierquote der Panthers war mit nur elf Prozent (ein Treffer bei neun Versuchen) alles andere als produktiv – Münster lag hier mit 41 Prozent vorne. Die Panthers können sich aber im zweiten Aufeinandertreffen auch auf viele Aspekte (zum Beispiel das Rebounding) stützen, die in der Sporthalle Berg Fidel gut liefen.

Unglaubliches Pensum

Auf die Panthers wartet am Samstag schon ihr 30. Saisonspiel. Das Reisepensum, das der ProB-Aufsteiger bislang in dieser Saison schon hinter sich hat, ist unglaublich. Rund 14.633 Kilometer wurden bereits heruntergespult. Mit einem möglichen dritten Spiel in Münster kämen etliche neue Kilometer dazu.

"Bisher stärkster Gegner"

Eigentlich hatten die Münsteraner geplant, erst am Samstag nach Schwenningen anzureisen. Doch die Mannschaft um Trainer Philipp Kappenstein legte gegen diese Pläne ihr Veto ein und wünschte sich, bereits am Karfreitag in die Neckarstadt zu reisen. Dies ist aber nur ein Beweis dafür, wie viel Respekt die Baskets vor diesem zweiten Spiel haben. "Schwenningen ist in dieser Saison bislang unser stärkster Gegner", sagte Coach Philipp Kappenstein nach dem Sieg seiner Mannschaft. Manager Helge Stuckenholz sah die eigenen Fans auch als entscheidenden Faktor am Samstag an. "Im dritten Viertel, als die Partie gegen uns zu kippen drohte, haben sie unsere Mannschaft gepusht. In Schwenningen wird es – rein stimmungsmäßig – natürlich genau andersherum laufen."

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