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Basketball Top-Favoriten der ProA kommen aus dem Osten

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Die Panthers – hier mit Leon Friederici (links) – treffen in der ProA auch auf ihren Mitaufsteiger Leverkusen. Foto: Kienzler

Am Wochenende startet die eingleisige ProA in die neue Saison. Von den 17 Mannschaften zählen die Experten gleich zwölf Teams zum Favoritenkreis auf den Titelgewinn.

Viele spannende Fragen

"Die deutsche ProA zähle ich nach der NBA in Nordamerika zu den zwölf, 13 stärksten Ligen in der Welt", blickt Panthers-Coach Alen Velcic voraus. Er ist sich sicher: Die 17 Mannschaften werden für ein sehr hohes Niveau sorgen. Und es gibt einige spannende Fragen? Können die beiden Erstliga-Absteiger Science City Jena und Bremerhaven gleich die großen Akzente in der Liga setzen? Werden die verstärkten Niners aus Chemnitz ihrer Rolle als einer der Top-Favoriten gerecht, schaffen sie im dritten Anlauf den Sprung in die deutsche Erstklassigkeit? Wie werden die umformierten Nürnberg Falcons auf ihren – aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnten Aufstieg in die Bundesliga – nun in der neuen Spielzeit reagieren? Und welche Mannschaften hängen im Kampf um den Klassenerhalt mit drin? Für jede Menge Spannung ist gesorgt.

Chemnitz ist Etat-König

Die Niners Chemnitz weisen mit drei Millionen Euro den höchsten Etat in der ProA auf. Dahinter folgt Jena (2,5). Zum Vergleich: Die Panthers haben mit gut 500 000 Euro den zweitniedrigsten Haushalt der Liga. Ex-Bundestrainer in Jena Mit der Rückkehr von Point-Guard Chris Carter – zuletzt beim Bundesligisten Vechta – ist Chemnitz ein Transfercoup gelungen.

In Jena behielt man trotz des Abstiegs aus dem Oberhaus die Bundesliga-Strukturen bei. Mit dem früheren Bundestrainer Frank Menz (zuletzt Braunschweig) herrscht dort wieder eine große Aufbruchstimmung.

Bundesliga-Absteiger Bremerhaven legt wohl nun eher ein Übergangsjahr in der ProA ein, um sich finanziell wieder zu stabilisieren.

Als einer der Geheimfavoriten zählt das Team der Academics Heidelberg, das in der übernächsten Saison eine für 5000 Zuschauer ausgelegte Arena einweihen wird.

Neuzugang in Tübingen

Die Tigers Tübingen haben mit Douglas Spradley einen neuen Coach – und auf den plötzlichen Abgang von Juan Davis reagiert. Neu kam Power Forward Justin Strings vom kanadischen Erstligisten Kitchener Waterloo Titans. Erstes Saisonziel der Universitätsstädter sind die Play-offs. Doch diese Saisonmarke haben auch Teams aus der breiten Mitte – wie Karlsruhe, Hagen, Rostock, Kichheim, oder die Artland Dragons – vor Augen. Beim Schwenningens Mitaufsteiger Leverkusen steht der "Klassenerhalt" oben auf der Wunschliste.

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