Science City JenaDas Gastspiel in Jena dürfte für die Schwenninger Panthers

 Science City Jena

Das Gastspiel in Jena dürfte für die Schwenninger Panthers kein leichtes Unterfangen werden. Die Gastgeber liegen nach elf absolvierten Spielen mit acht Siegen auf Rang drei der ProA-Tabelle. Allerdings: Nach zuvor vier Siegen in Folge (gegen Hagen, Ehingen, Tübingen und Rostock) setzte es am vergangenen Sonntag eine 79:87-Heimpleite gegen die Kirchheim Knights. Dennoch spielt die Mannschaft von Headcoach Frank Menz bislang eine richtig starke Saison. In den bisherigen elf Partien erzielten sie 145 Punkte mehr als ihre Gegner – der beste Differenz-Wert der gesamten Liga. Auch in den Kategorien Assists (19,3 pro Spiel), Rebounds (37,8), Steals (7,2) und Turnover (nur 11,5) gehören sie zu den besten Teams der ProA. Ein Blick auf die bisherigen Einzelspieler-Statistiken von Jena zeigt, dass die offensive Last auf zahlreiche Schultern verteilt ist. Mit Robin Lodders (14,2 Punkte pro Partie), Julius Wolf (13,5), Kasey Hill (13,3), Demarcus Holland (11,8), Frederick Nixon (11,3) und Dennis Nawrocki (10,7) punkten gleich sechs Science-City-Spieler in der laufenden Saison zweistellig. Gegnerische Defenses sollten sich jedoch vor allem auf Hill einstellen. Der 27-jährige US-Amerikaner läuft erst seit Dezember 2020 für Jena auf, hat daher erst vier Spiele für den Tabellendritten absolviert. In diesen Spielen legte er allerdings satte 8,5 Assists pro Partie auf – was ihn zum statistisch besten Vorlagengeber der Liga macht. Zuletzt gegen Kirchheim, als er erstmals mehr als 30 Minuten spielte, gelang ihm mit 20 Punkten, elf Assists und zehn Rebounds sogar ein Triple Double.

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