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Basketball "Runter von der Egoismus-Schiene"

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Energie pur: Panthers-Coach Alen Velcic (vorne) während einer Auszeit in Karlsruhe. Der Schwenninger Trainer sieht sein Team leistungsmäßig noch längst nicht da, wo er es haben will. Foto: Eibner

Die wiha Panthers Schwenningen sind in der ProA auf dem Vormarsch. Mit den Siegen gegen Ehingen/Urspring (101:67) und am Sonntag in Karlsruhe (82:79) rückten sie vom vorletzten auf den zehnten Tabellenplatz vor.

Viel Arbeit wartet noch

Rein ergebnistechnisch sieht dies aus Schwenninger Sicht zwar positiv aus, zufrieden ist Coach Alen Velcic mit dem leistungsmäßigen Ist-Stand seiner Mannschaft jedoch noch lange nicht. Täglich will er das Team verbessern. "Das einzige, was aus unserer Sicht gegen Karlsruhe passte, waren das Ergebnis und die Stabilität in der Defense. Hier sehe ich Fortschritte." Richtig gestört hat den Panthers-Trainer allerdings, "dass wir phasenweise in der Offense zu egoistisch gespielt haben. Einige haben bei uns gemeint, sie müssten es in verschiedenen Situationen auf eigene Faust machen. Gegen Ehingen hatten wir eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt – in Karlsruhe war dies nicht der Fall. In der Schlussphase hat sich bei uns dadurch auch die Fehlerquote erhöht. Wenn es dumm läuft, kippt das Spiel noch gegen uns."

Viele Einzelgespräche

Für Alen Velcic ist klar: "Wenn wir uns weiterentwickeln und erfolgreich sein wollen, dann müssen einige Spieler von dieser Egoismus-Schiene runter. Das ist eben für manchen neuen Spieler von uns noch ein Lernprozess."

Überrascht ist Alen Velcic mit seiner langjährigen Erfahrung von diesem Problem allerdings auch nicht: "Die neuen Spieler müssen sich erst noch an unser System und an unsere Spielphilosophie gewöhnen. Sie haben zum Beispiel in Übersee bisher in ihren Teams andere Rollen ausgefüllt. Wir geben ihnen hier die Zeit, bestimmte Dinge in ihrem Spiel zu verändern. Aber irgendwann muss es eben auch mal bei ihnen Klick machen. Wir werden auch in den kommenden Wochen über dieses Thema viele Einzelgespräche führen", kündigt Alen Velcic an.

Unabhängig davon bezeichnet Alen Velcic den Erfolg in Karlsruhe als "Schlüsselsieg. Wir haben uns in der Tabelle in Richtung der acht Play-off-Plätze hocharbeiten können. Aber dies war nur der Anfang", betont der Coach.

Nächster Prüfstein

Das kommende Heimspiel am Samstag gegen den Tabellenvierten Heidelberg sieht Velcic als den "nächsten großen Prüfstein". Gegen einen der Geheimfavoriten in dieser Saison "wird sich zeigen, ob wir vom Leistungsniveau her nun tatsächlich die nächste Stufe erreicht haben". Die Heidelberger besiegten am Sonntag daheim Trier mit 84:73 und stehen mit 14 Punkten bislang ausgezeichnet da.

Kaum Überraschungen

Ansonsten birgt der bisherige Saisonverlauf in der ProA kaum Überraschungen. Die große Spitzengruppe umfasst mit Chemnitz, Bremerhaven, Nürnberg, Heidelberg und Jena fast alle Teams, mit denen vor der Runde stark gerechnet worden war. Die Nürnberger Falcons bilden dabei die Ausnahme. Nach deren verwehrten Bundesliga-Aufstieg und dem großen Umbruch im Kader war mit den Franken nicht gleich wieder vorne gerechnet worden.

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