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Basketball Rumpftruppe ohne Chance

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Moritz Leichtle und der TSV Rottweil haben in dieser Saison einen schweren Stand in der Landesliga, kämpfen um den Klassenerhalt. Foto: Kara Foto: Schwarzwälder Bote

LANDESLIGA: TSG Söflingen II – TSV Rottweil Werewolves 90:57 (23:16, 23:12, 22:13, 22:16). Keine Chance mit einer Rumpftruppe hatten die Werewolves in Ulm – letztlich waren es 33 Körbe Unterschied.

Es kam im Vorfeld knüppeldick für den Tabellenletzten: "Drei Spieler konnten terminlich nicht, ein Akteur war verletzt und einer krank", zeigte Spielertrainer Gero Neher auf, warum sich gegen die zweite Garnitur der TSG nur ein Minikader aufmachte. Und der versuchte, sich 40 Minuten so gut es ging zu verkaufen und Paroli zu bieten. Die vier Viertel endeten dann jeweils gleichmäßig klar für die Hausherren. Mit zweimal 23 und 22 Punkten je Durchgang arbeitete die Rottweiler Defense stabil und brach nicht etwa in einer der Zehn-Minuten-Phasen völlig ein.

Das Häuflein der "fünf Aufrechten" um Topscorer Niko Rapljenovic (14 Punkte), einem gut aufgelegten Bernd Nahrgang (23/2 Dreier) sowie Moritz Leichtle (10/1), Lennart Gummels (4) und Spielertrainer Neher (6) hielt ohne Wechselmöglichkeit geschlossen die komplette Spielzeit durch. Zudem agierten die TSV-Akteure in den Aktionen sehr mit Bedacht, vermieden Fouls (ganze fünf Teamfouls), damit keiner der Spieler mit fünf persönlichen Strafen vorzeitig ausgefoult gewesen wäre.

"Es war trotz der geringen Fouls kein körperloses Spiel. Die Schiris haben auf beiden Seiten einiges laufen lassen, was für uns in Ordnung war, aber auf der anderen Seite auch sehr an die Substanz ging", lobte Neher sich und seine Jungs für den Kampfgeist, die Laufbereitschaft und den Einsatz. "Klar, gegen Ende hat insbesondere in der Defense die Kraft und Luft gefehlt. Ärgerlich war, dass wir oft freie Würfe hatten, die einfach daneben gingen, sicher hatte es etwas mit Konzentrationsmangel zu tun", resümierte er. Söflingen kam so immer wieder zu leichten Fastbreaks und punktete kontinuierlich.

Der TSV Rottweil hielt den Gastgeber jedoch unter 100 Punkte. "Das Spiel hätte vom Ergebnis in der Offense noch deutlich besser für uns gestaltet werden können. Aber zu fünft ist es einfach schwer." Bei Söflingen II trafen Lukas Wohlherr (22/4), Irfan Medinovic (21/3) sowie Marcel Friede (15) am besten.

Die Dreierbilanz war mit 8:3 für die TSG überschaubar. Die vier Freiwurfversuche der Hausherren waren alle erfolgreich, der TSV hatte 16 von 24 versenkten Bällen. Bei den Fouls (4:15) hielten sich die Gäste merklich zurück.

LANDESLIGA TSV Rottweil Werewolves – TSG Söflingen III (Sonntag, 18 Uhr) (hor). Am letzten Vorrundenspieltag steht den Hausherren eine richtungsweisende Partie ins Haus: Es gilt, die Rote Laterne abzugeben. Gegen die "Dritte" der Söflinger möchte TSV-Spielertrainer Gero Neher den zweiten Saisonsieg und damit den letzten Platz verlassen. Beide Teams haben eine 1:7-Bilanz auf dem Konto. Neben den zwei Punkten geht es zugleich um die Höhe für einen guten direkten Vergleich am Saisonende. Rottweil kann indes wieder auf einen breiteren Kader als am vergangenen Spieltag zurückgreifen. „Mit nur fünf Spielern war es nicht leicht durchzuhalten. Diesmal hoffe ich, dass wir wieder mehr Akteure zur Verfügung haben.“ Während schon seit längerer Zeit Tobias Lux fehlte, schmerzte zuletzt der Wegfall von Kharim El Wehiby und Routinier Benjamin Schmid deutlich. Aber auch Luca Rauschenberger und Danile Rußmann sowie Lenny Pfister oder Valentino Siino standen nicht zur Verfügung. Söflingen III hat in Janic Staiger (14,9 Punkte pro Spiel) seinen besten Werfer, dazu wie beim knappen 88:92 gegen Illertal mit Moritz Hellmann, Alexander Staiger und Dominik Befurt gute Schützen. Bei den Dreiern (61/Rottweil 47) ist die TSG in der Liga an zweiter Stelle und sucht den Erfolg öfters aus der Distanz. Die Freiwurfquote des TSV (62,4 ist hingegen besser (53,1).

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