Die KKK-Fans sahen gegen Fellbach die beste Saisonleistung ihres Teams. Foto: Andreas Reutter

In einem sehr intensiven Spiel ringt KKK Haiterbach die Fellbacher Flashers nieder. Das hat seine Gründe.

KKK Haiterbach – Fellbach Flashers II 95:78 (26:24, 42:39, 66:55). Für das sogenannte Kellerduell reiste das Team aus Fellbach mit vier ProB-Spielern nach Haiterbach – eine klare Verstärkung.

 

Es entwickelte sich von Beginn an eine intensive Regionalligapartie. Die Gäste aus Fellbach gingen mit 7:11 in Führung, doch Haiterbach, das das Rebounding schwer in den Griff bekam gegen Jonathan Gerlinger und Co., konnte – angetrieben von Herdie Lawrence – das Startviertel mit 26:24 für sich entscheiden.

Offener Schlagabtausch

KKK war hellwach und wusste, dass man diesmal 40 Minuten konstant abliefern musste, um eine Siegchance zu haben. Es wurde ein offener Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln.

Zum Abschluss der ersten Halbzeit konnte Haiterbach den letzten Angriff gekonnt ausspielen, und Angelos Avramidis versenkte seinen dritten Dreier zur knappen 42:39-Führung.

Führung wechselt

Haiterbach eröffnete den zweiten Teil mit zwei Dreiern zum 48:42, doch Fellbach egalisierte das Ergebnis zum 50:50. Ivo Maric und Noah Litzbach holten die Führung (54:51) zurück.

Die Defence der Haiterbacher wurde immer stärker und die Kreise des routinierten Zweiligaspielers Brian Butler sowie die von Jonathan Gerlinger wurden immer enger. Haiterbach belohnte sich von der Freiwurflinie und konnte den Vorsprung auf deutliche 66:55 erhöhen. Roko Milicevic konnte mit acht Punkten in Folge seine Farben mit 76:60 in Front bringen.

Haiterbach spielte sich nun in einen Rausch. Angelos Avramidis netzte zwei weitere Dreier zum 85:64 ein und krönte seine starke Leistung. Herdie Lawrence vertrieb die letzten Zweifel mit dem 89:66. Fellbach konnte in den Schlussminuten Ergebniskosmetik betreiben, doch Haiterbach sichert sich vor einer unglaublich lauten Stimmung in der Kuckuckshalle zwei sehr wichtige Punkte.

Das sagt Coach Mario Maric

„Das Spiel war sehr intensiv. Wir haben die Rebounds in Halbzeit eins gegen das sehr athletische Team nicht unbedingt unter Kontrolle gehabt. Ich wusste, wenn wir die Rebounds besser kontrollieren und das Tempo in der zweiten Halbzeit weiter hochhalten, werden wir uns dafür belohnen. Je länger die Partie dauerte, desto mehr Selbstbewusstsein haben wir gezeigt. Wir haben uns diese zwei wichtigen Punkte verdient“, so KKK-Trainer Mario Maric.

So spielte der KKK

KKK Haiterbach: Angelos Avramidis (30/6), Herdie Lawrence (21/2), Roko Milicevic (14), Aleksandar Kraljevski (10), Noah Litzbach (9), Ivo Maric (7), Petar Maric (4), Mattis Limberger, Rickardo Maric, Martin Kresic, Justin Milicevic.