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Basketball Panthers sorgen fast für einen Coup

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Auch ganz stark. Schwenningens Point-Guard David Dennis (rechts) trieb das Spiel der Panthers effektiv an und stellte die Chemnitzer Defense vor einige Probleme. Foto: Andreas Seidel

Die wiha Panthers Schwenningen haben am Mittwoch in der ProA bei den NINERS Chemnitz vor 2200 Zuschauern fast für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Am Ende stand nach einem ausgeglichenen Duell aber ein unglückliches 81:86 gegen die Neckarstädter.

Die Schwenninger zeigte eine ihrer bisher besten Saisonleistung. Sie konnten in Bestbesetzung antreten. Aufgrund der Vorfälle am Mittwoch in Halle gab es vor dem Spiel als Andenken an die Opfer eine Gedenkminute.

Die Starting-Five der Panthers war besetzt mit Yasin Kolo, Marko Bacak, Rasheed Moore, Sean Lloyd und David Dennis. Dennis und Kolo sorgten für die 4:0-Führung der Gäste. Insgesamt verzeichneten die Neckarstädter einen erfolgreichen Start und führten nach viereinhalb Minuten mit 13:7. Die Mannschaft von Trainer Alen Velcic fand – mit viel Konzentration und angeführt von einem sehr aktiven David Dennis – im ersten Viertel eine gute Balance zwischen Defense und Offense.

Der 22-jährige Point-Guard hatte mit seinen aggressiven Drives zum Korb und seinem Passspiel großen Anteil am starken Start der Panthers. Auch Leon Friederici sorgte mit zwei schnellen Dreiern von der Bank für die verdiente 24:19-Führung zum Ende des ersten Viertels.

Im zweiten Viertel machten die NINERS mehr Druck, ihre Feldpresse griff nun besser als in der Anfangsphase. Das Team von Alen Velcic versuchte, mit früh gestellten Blöcken ihrem Ballführer dennoch den nötigen Platz für die Initiierung der Angriffe zu verschaffen.

Nach 14 Minuten stand es 28:28. Aber die Panthers hatten spielerisch immer einige Antworten parat und bestachen weiterhin durch eine aggressive Offense –­ allein in der ersten Halbzeit gingen die Schwenninger zehnmal an die Freiwurflinie, Chemnitz nur viermal. Auch in der Reboundstatistik lagen die Panthers zum Pausenpfiff mit 15:12 vorne. Dennoch brachte ein starker Dreier von NINERS-Star Malte Ziegenhagen die 42:41-Halbzeitführung für die Gastgeber. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt völlig offen.

Die Panthers setzten ihre ausgezeichnete Leistung der ersten Halbzeit im zweiten Durchgang fast nahtlos fort und lagen nach 27 Minuten mit 60:55 vorne. In dieser Phase ging Center Marko Bacak nicht nur auf Punktejagd, sondern wurde auch immer wieder als primärer Passgeber eingesetzt. Nach einem gelungenen Sprungwurf von Bill Borekambi führten die Gäste mit 64:62 vor den letzten zehn Minuten.

Das Schlussviertel verlief sportlich dramatisch. Die Führung wechselte oft. Die Sachsen lagen vier Minuten vor dem Ende mit 74:73 vorne.

Rasheed Moore glich 73 Sekunden vor dem Ende auf 81:81 aus. Doch der Chemnitzer Top-Spieler Chris Carter sorgte mit seinem Dreier zum 84:81 – 45 Sekunden vor dem Ende – für die Vorentscheidung. Moore und Friederici hatten noch Möglichkeiten, doch am Ende stand ein glückliches 86:81 für Chemnitz. Kompliment aber an die Panthers für diese Leistung.

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