Nach zwei Auswärtsspielen in Folge freut sich Oberligist CVJM Lörrach auf die eigenen Anhänger.
Endspurt für den CVJM Lörrach: Zwei Spiele stehen für die Lerchenstädter in diesem Kalenderjahr noch auf dem Programm. Zunächst geht es am Sonntag, 17.15 Uhr, zuhause in der Halle der Neumattschule gegen den TV 46 Heidelberg, bevor sich die Lörracher zum Abschluss mit dem SSC Karlsruhe duellieren.
Das Jahr 2025 hatte es in sich für den CVJM. Nach einer spektakulären Aufholjagd und einem Krimi im Saisonfinale der Landesliga war Lörrach im April in die Oberliga zurückgekehrt. Dort angekommen, präsentiert sich das neuformierte Team um Trainer Ioannis Loukas ganz und gar nicht wie ein gewöhnlicher Aufsteiger. Lörrach spielt oben mit und begegnet den Spitzenteams auf Augenhöhe. So geschehen auch am vergangenen Wochenende bei der SG Mannheim II. Im Topspiel mussten sich die Lörracher zwar letztlich mit 94:100 geschlagen geben, es war die erste Niederlage nach sechs Siegen in Serie, doch auch da wurde deutlich, dass enorm viel Qualität im CVJM-Kader steckt.
„Manche von uns können das Rückspiel gegen Mannheim jetzt schon kaum abwarten“, berichtet Spieler Aleksey Novak. „Wir sind nach der Niederlage nun umso mehr motiviert und wollen das letzte Heimspiel des Jahres unbedingt gewinnen. Es tut auch gut, nach zwei Auswärtsspielen mal wieder zuhause zu spielen. Insgesamt freuen wir uns dann auch auf die Pause nach der Partie in Karlsruhe.“
Wer weiß wie die Begegnung in Mannheim ausgegangen wäre, wenn Lörrach in Bestbesetzung gespielt hätte. Stephan Kühnhardt, der zuvor in bestechender Verfassung war, fehlte etwa. Er ist am Sonntag nun wieder einsatzbereit. Selbiges gilt auch für den wiedergenesenen Simon Körte. Auch Philipp Roos, der etwas kränkelte, sollte rechtzeitig am Start sein. fas