Felix Edwardsson war in Nürnberg der Mann des Abends. Foto: Michael Kienzler Foto: Schwarzwälder Bote

Basketball: Panthers behaupten sich im Play-off-Rennen

Courtney Stockard macht in dieser Saison im Schnitt 18,7 Punkte pro Spiel. Dass in Nürnberg eine 20 neben seinem Namen auf dem Scoreboard erschien, war keine große Überraschung. Eine andere Zahl dafür umso mehr: die 22 neben dem Namen von Felix Edwardsson. Der Schwede, der im Schnitt 6,7 Punkte pro Partie auflegt, avancierte beim 88:70-Sieg zum Matchwinner.

Schwenningens Coach Alen Velcic war nach dem Schlusszeichen sehr zufrieden: "Unsere zweite Halbzeit war sehr gut. Die Jungs haben das in der Pause Besprochene fast eins zu eins umgesetzt."

In der ersten Halbzeit gaben die Panthers den Ton an, ohne sich jedoch entscheidend absetzen zu können. Bereits in der Anfangsphase sorgten Stockard (zweimal) und Ivan Mikulic mit frühen Dreiern für eine schnelle Führung – und starteten einen Trend für diesen Abend. Die Schwenninger trafen 14 ihrer 30 Dreier (47 Prozent) – und auch die Gastgeber waren mit neun Treffern bei 21 Versuchen (43 Prozent) sehr treffsicher. Zum Vergleich: Die Rostock Seawolves sind mit 39,6 Prozent getroffenen Dreiern das bislang beste Team der ProA.

Während die Defensive der Panthers sich in der ersten Halbzeit noch schwer tat, zeigte sie nach dem Seitenwechsel dem Tabellenschlusslicht zunehmend die Grenzen auf. Die Nürnberger Offensive kam im dritten und vierten Viertel immer mehr zum Erliegen. Die Panthers hingegen trafen weiterhin gut aus dem Feld, erspielten sich einige freie Würfe. Und sie konnten sich natürlich auf die individuelle Klasse von Courtney Stockard verlassen – und auf ihren Matchwinner Felix Edwardsson. Der 22-Jährige Schwede stellte mit seinen 22 Punkten einen neuen Karrierebestwert auf – und erzielte dabei alle seine Zähler in der zweiten Halbzeit. So war er am Ende nicht wirklich gefährdet, der 13. Saisonsieg der Schwenninger. Mit 26 Punkten steht man nun auf Rang 5 in der ProA – und somit mittendrin im Play-off-Rennen.

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