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Basketball Mannheim besiegt KKK Haiterbach

Von
Foto: Thomas Fritsch

KKK Haiterbach – SG Mannheim 65:74 (15:10, 34:29, 50:47). Die Festung Kuckuckshalle hat Risse. Zum zweiten Mal binnen knapp einer Woche musste sich die Haiterbacher Regionalliga-Basketballer vor heimischer Kulisse geschlagen geben.

Sechs Tage nach der 99:105-Niederlage in der Verlängerung gegen Spitzenreiter TSV Crailsheim II kassierten die Kroaten gegen den Tabellenzweiten aus Mannheim die zweite Heimniederlage. Obwohl KKK Haiterbach stets auf Augenhöhe mit dem Titelanwärter agierte und die meiste Zeit des Spiels sogar in Führung lag, sollte es am Ende nicht zu Saisonsieg Nummer 14 reichen. Gästespieler Marcel Müller eröffnete das Spiel mit einem Dreier, und schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass es nicht nur auf dem Feld ein Duell geben wird, denn die Mannheimer brachten 30 Fans mit, die ihr Team anfeuerten.

Die Haiterbacher hatten schnell eine Antwort und konnten das erste Viertel in dem es sehr viele Fehlwürfe gab, mit 15:10 Punkten für sich entscheiden. Slaven Ponjavic ist es anschließend gelungen, mit sieben Punkten in Folge die Führung auf 22:10 ausbauen. Die SG Mannheim hatte sichtlich ein Problem in der Offensive, denn KKK Haiterbach machte die Räume sehr gut zu. Trotz zwei weiterer Dreier von Marcel Müller waren die Einheimischen einfach stärker und konnten den Vorsprung bis zum 34:24 noch zweistellig halten. Weitere fünf Punkte von Marcel Müller, der die Hälfte der Punkte seines Teams in den ersten beiden Spielabschnitten erzielte, rettete den Gästen einen akzeptablen Pausenrückstand von 34:29 Punkten. "Wir haben die ersten 20 Minuten ganz gut gespielt, doch dann haben wir wieder eine hart erarbeitete Führung einfach hergegeben. Anstatt auf 15 Punkte davonzuziehen lassen wir Mannheim auf fünf Punkte rankommen", so Trainer Sascha Kesselring, der ahnen konnte, dass die Mannheimer nicht noch einmal solche eher schwache 20 Minuten an den Tag legen würden.

Die Haiterbacher machten erst mal weiter Druck. Franko Filipovic und Bozidar Bubalo erhöhten nachdem Wechsel auf 38:29, doch bei den Nordbadenern sprangen nun Alexander Kuhn und Slawomir Klocek in die Bresche und brachten ihr Team zurück ins Spiel. Mit einem 13:0 Run drehten die Gäste die Begegnung binnen vier Minuten zu einer 42:38-Führung. Sascha Kesselring verbrauchte zwei Time Outs um diesen Lauf der Gäste zu stoppen. Franko Filipovic nahm das Zepter in seine Hände und drehte seinerseits die Partie mit sieben Punkten – jetzt zur 50:47-Führung der Haiterbacher. Es deutete vieles auf einen Krimi hin, ähnlich wie ihn die Zuschauer im Heimspiel zuvor gegen die Crailsheim gesehen hatten.

Olaitan Adeboyeku erzielte das 55:51 für KKK Haiterbach und ließ dabei die Halle noch einmal richtig toben. Doch nun wachte der bis dahin kaum in Erscheinung getretene Top-Scorer der Mannheimer, Max Bohrmann, auf. Vier Punkte zum 55:57 gingen auf sein Konto. Es wurde nun viel über die Centerriege gespielt. Franko Filipovic erzielte zwei Minuten vor dem Ende das 60:61, was zugleich sein 500. Saisonpunkt war, ehe die ohnehin sehr unsicher wirkenden Schiedsrichter in einer fragwürdigen Aktion auf And-One für Mannheim entschieden und die Gäste auf 60:64 davonzogen. Marin Zelalija versenkte seinen zweiten Dreier zum 63:66 und gab seiner Mannschaft damit noch einmal Hoffnung.

Die SG Mannheim bekam am Ende die Pfiffe und verwertete die Freiwürfe am Ende eiskalt, weshalb das Ergebnis am Ende doch mit 65:74 doch recht deutlich ausgefallen ist. Die Gäste kamen kam mit dem Druck, das Spiel gewinnen zu müssen, am Ende gut zurecht, obwohl sie lang Zeit einem Rückstand hinterher gelaufen sind. Sascha Kesselring zeigte sich am Ende des Spiels ziemlich verärgert: "Wir konnten heute nur auf eine kleine Rotation zurückgreifen, was uns sicherlich einige Prozentpunkte an Kraft am Ende gekostet hat. Wir hatten auch eine schwache Wurfquote von außen. Es kann aber nicht sein, dass die Schiedsrichter so eine Partie abliefern. Von Beginn an waren unmögliche Sachen durchgelassen worden. Einige unübersehbare Schrittfehler und eine Verteidigungsart am Brett, die über weite Strecken mit sauberem Verteidigen nichts zu tun hat."

KKK Haiterbach: Franko Filipovic (21), Slaven Ponjavic (14/2), Bozidar Bubalo (10), Marin Zelalija (10/2), Christopher Ley (5), Olaitan Adeboyeku (4), Franko Koljanin (3), Mario Maric, Rickardo Maric, Leonardo Ponjavic, Renato Stojcevic.

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