Coach Dirk Bauermann möchte mit Rostock in die Bundesliga.Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

Basketball: Fünf ProA-Ligisten würden die Chance wahrnehmen / Für drei Klubs käme ein Aufstieg zu früh

In der ProA haben sich mit dem Start der Play-offs die Welten zwischen den Klubs getrennt. Bis auf die Panthers, Bremerhaven und Bayer Leverkusen haben die restlichen fünf Play-off-Teams auch einen Lizenzantrag für die easycredit Basketball-Bundesliga gestellt.

Es ist keine Überraschung mehr, dass die Rostock Seawolves um Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann für die ProA und auch für die Bundesliga für die kommende Saison einen Lizenzantrag gestellt haben. Beim diesjährigen ProA-Hauptrundenmeister läuft das langjährige Konzept klar in Richtung Erstklassigkeit, zumal es auch eine finanzielle Unterstützung seitens der Stadt Rostock gibt.

Ebenfalls nicht überraschend ist der Bundesliga-Lizenzantrag von Science City Jena. Die Thüringer weisen mit 2,5 Millionen Euro in der ProA den größten Etat auf und können von den Rahmenbedingungen her locker die Bundesliga stemmen.

Als völlig überraschend ist hingegen der Bundesliga-Antrag der Kirchheim Knights einzustufen. Doch die beiden Geschäftsführer Bettina Schmauder und Chris Schmidt begründen diesen relativ mutigen Schritt mit dem Aspekt, "dass wir uns von Jahr zu Jahr kontinuierlich weiterentwickelt haben".

Auch einen Lizenzantrag für die Bundesliga haben die Artland Dragons eingereicht. Die Verantwortlichen begründen die Entscheidung auf der Klub-Homepage mit einem "professionellen Selbstverständnis".

Ebenfalls zeitnah zurück in die Erstklassigkeit wollen die Academics Heidelberg nach 14 Jahren in der 2. Liga. Mit der Fertigstellung des SNP-Dome mit 5000 Zuschauerplätzen ist den Badenern auf ihrem Weg ein großer Schritt gelungen. Coach Frenki Ignjatovic freut sich: "Dieser Lizenzantrag ist ein starkes Signal an unser Team." Heidelberg gewann beim Play-off-Start in Bremerhaven.

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