Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Basketball KKK-Coach Mario Maric über Saison

Von
Mario Maric Foto: Fritsch

An diesem Wochenende steht der letzte Spieltag der Basketball-Saison in der Regionalliga an. Allerdings ohne die Haiterbacher. Das Team von KKK hätte eigentlich gegen die SG Kirchheim antreten müssen, doch der Gegner hat sein Team schon vor Monaten aus der Liga zurückgezogen. Mit zehn Siegen (20 Punkten) stehen die Haiterbacher auf dem neunten Tabellenplatz. Und: Egal, was am Wochenende passiert, daran ändert sich nichts mehr. Im Gespräch mit unserer Zeitung zieht Trainer Mario Maric ein Fazit seiner Debütanten-Saison.

Herr Maric, wie zufrieden sind Sie mit der Saison?

Im großen und ganzen bin ich zufrieden. Mit dem Kader, der Organisation, der Unterstützung, die ich vom Verein bekommen habe, und den Zuschauern. Wenn man bedenkt, dass wir zuletzt drei Siege geholt haben, darunter gegen Top-Teams aus Ludwigsburg und Karslruhe, zeigt das, dass die Mannschaft bis zum Schluss fit und motiviert war. Das zeigt wiederum, dass wir die ganze Saison über gut gearbeitet haben.

Und das, obwohl es in diesen drei Spielen für Ihre Mannschaft eigentlich um nichts mehr ging. Den Klassenerhalt hatten Sie da ja schon gesichert.

Das zeigt den Charakter dieser Mannschaft. Wir hatten vor den letzten beiden Spielen den neunten Platz sicher. Da ging in der Tabelle nichts mehr. Weil wir in dieser Saison so viele Spiele knapp verloren haben, wollten wir das ein bisschen wiedergutmachen – auch bei unseren Zuschauern. Wir wollten die Saison bis zum Schluss durchziehen. Und gerade das Spiel gegen Ludwigsburg, die zu diesem Zeitpunkt noch um den Aufstieg mitgespielt haben, war wirklich top.

Sie haben vor der Saison gesagt, dass Sie diese nicht an einem Tabellenplatz bewerten wollen.

Wir sind mit einem kleinen und jungen Kader in die Saison gegangen. Da war es in erster Linie einmal wichtig, die Klasse zu halten und diese Spieler weiterzuentwickeln.

Sie haben die knappen Spiele angesprochen. Das war sicherlich das Negative, dass Sie davon fast alle verloren haben.

Das ist wirklich das einzige, was im Nachhinein etwas weh tut. Dass wir in neun Spielen mit weniger als fünf Punkten verloren haben, obwohl wir in diesen Spielen kurz vor Schluss teilweise noch geführt hatten. Wenn wir davon drei, vier oder fünf gewonnen hätten, wäre die Saison noch besser gewesen.

Das positive an der Sache ist jedoch, dass die Mannschaft in jeder Partie mithalten konnte.

Wir waren wirklich immer in der Lage, die Spiele auch zu gewinnen. Wir haben den Meister Ulm zuhause geschlagen. In Ulm haben wir mit drei Punkten verloren, weil wir kurz vor Schluss zwei entscheidende Freiwürfe verworfen haben. Wir haben beim Tabellendritten in Schwäbisch Hall gewonnen. Wir haben aber auch beim Tabellenletzten in Konstanz verloren, wenn auch sehr knapp. Das einzige Spiel, bei dem wir wirklich unter die Räder gekommen sind, war das 56:82 in Ludwigsburg.

Wer von den jungen Spielern hat den größten Sprung gemacht?

Alle vier haben einen großen Sprung gemacht. Wenn man es von der Konstanz her betrachtet, war es sicher Renato Stojcevic. Das kann man untereinander aber schwer vergleichen. Renato ist glaube ich 21 geworden und damit vier oder fünf Jahre älter als Petar Maric oder sein Bruder Julian und zwei Jahre älter als Dominik Milicevic. Er war auch das ganze Jahr über beim Regionalliga-Team dabei, während die anderen auch in der Bezirksliga oder den Jugendteams gespielt haben. Wichtig ist, dass alle ihre Minuten bekommen haben. Es freut uns riesig, dass wir es geschafft haben, junge Spieler, alles Haiterbacher Jungs aus unserer Jugendabteilung, zu integrieren.

Geht der Umbruch, den es vor dieser Saison gegeben hatte, noch weiter?

Wir hatten in dieser Saison quasi zwei Umbrüche. Einen vor der Saison und einen kleinen im Winter, als uns Tomislav Martinovic und unser zweitbester Scorer Dino Begagic aus beruflichen/privaten Gründen verlassen haben. Dafür sind Christopher Ley und George Covington gekommen. Unter dem Strich hat jedoch alles gepasst. Wir hoffen, dass der Kader im großen und ganzen so zusammenbleibt und wir die Jungs, die in den letzten beiden Jahren durch dick und dünn gegangen sind, halten können.

Und wie hat sich das erste Jahr als reiner Trainer für Sie angefühlt?

Das war am Anfang natürlich ein bisschen komisch, wenn man 25 Jahre lang gespielt hat. Das Gute war, dass die Entscheidung von heute auf morgen gefallen ist. Ich war im Urlaub, als ich erfahren habe, dass ich jetzt der Trainer bin. Da hatte ich eigentlich noch geplant, ein weiteres Jahr zu spielen. Dann musste ich sofort in den Trainermodus schalten und alles planen, weil bis zur Vorbereitung nur noch ein paar Wochen Zeit blieben. Ich hatte also gar keine Zeit, über mein Karriereende nachzudenken.

So ganz konnten Sie es aber nicht lassen und haben ab und zu in der zweiten Mannschaft gespielt.

(lacht). Ja, das kam auch noch dazu. Da helfe ich gerne aus, wenn die Not besteht. Weil es mir ja immer noch Spaß macht. Auch jetzt im Sommer, wenn wir uns in der Halle treffen, um ein bisschen zu zocken, werde ich dabei sein.

Gemeinsam mit Sascha Kesselring, mussten Sie ihn zu seinem Comeback überzeugen?

Nein, eigentlich gar nicht. Er war sowieso schon seit November regelmäßig bei uns im Training – freiwillig. Dann hat sich Florian Köppl verletzt und Sascha hat angeboten, auszuhelfen. Das war keine reine Rückholaktion, weil er da schon wieder drei Monate im Training und fit war und unsere Systeme kannte.

Und machen Sie jetzt als Trainer weiter?

Da hatten wir die ersten Gespräche mit positiver Tendenz von beiden Seiten. Ich sage mal, wenn nichts dazwischen kommt, zu 99 Prozent.  

Ihre Redaktion vor Ort Nagold

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.