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Basketball Keine Spur von Resignation oder Angst

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Marko Bacak war gegen Nürnberg einer der besten Panthers-Akteure. Auch er ist sich sicher, dass die Schwenninger ihren Weg in der ProA gehen werden. Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

Panik ist für die Schwenninger Basketballer noch immer ein Fremdwort. Trotz fünf Niederlagen in Serie sind Panthers-Coach Alen Velcic und seine Schützlinge überzeugt von ihren Fähigkeiten.

Ein "Potpourri aus verschiedenen Gründen" war es, das Einfluss auf die Niederlage der Schwenninger in Nürnberg am Freitagabend hatte. So die Analyse von Panthers-Coach Alen Velcic. Zum einen sorgte die verspätete Ankunft der Mannschaft in der Halle dafür, dass man sich nicht annähernd angemessen auf das Auswärts-Duell mit einem der besten Teams der Liga vorbereiten konnte.

Zu viele Fehler

Aber auch auf dem Parkett sah der Schwenninger Trainer einige Dinge, die ihm nicht gefallen haben. Er notierte viele Fehler in der Defensive – vor allem bei den Pick-and-Roll-Angriffen der Falcons über Duane Wilson. Die Panthers verwarfen 13 Freiwürfe, völlig untypisch in der bisherigen Saison. Dazu kamen einige vergebene Punkte bei hochprozentigen Abschlüssen. Velcic mahnt aber auch nach der fünften Niederlage in Serie zur Ruhe. Die Partie in Nürnberg hätte einmal mehr gezeigt, dass seine Mannschaft auf Augenhöhe mit den besten Teams der Liga agieren kann. "Wir wissen, was wir können. Und ich bin absolut überzeugt davon, dass wir dahin kommen, wo wir hinwollen", demonstriert er weiterhin vollstes Vertrauen in sein Team. Auch deshalb sieht er nach dem Abgang von Noah Kamdem keinen zwingenden Bedarf, um personell nachzubessern. "Natürlich halten wir die Augen offen nach Möglichkeiten, die sich auftun könnten. Aber das ist absolut kein Muss." In den Optimismus rund um Schwenningen stimmt sogar Ralph Junge, Sportlicher Leiter der Nürnberger Falcons, mit ein: "Die Schwenninger Mannschaft ist stark. Die werden ihre Punkte noch holen."

Es herrscht also Vertrauen in den bestehenden Kader und die eigenen Fähigkeiten – trotz einer Saisonbilanz von nur einem Sieg aus den ersten sechs Partien. Bei genauerer Betrachtung wird aber klar: Es spricht tatsächlich viel dafür, dass die ProA-Tabelle derzeit noch eine wenig aussagekräftige Momentaufnahme ist. Die Panthers mussten bereits viermal auswärts ran und haben bislang fast ausschließlich gegen Spitzenteams gespielt. Als Aufsteiger müssen sie sich erst noch finden. Das Team wurde über den Sommer weitestgehend neu zusammengewürfelt, viele Mechanismen greifen noch nicht ideal. Dies weiß auch Big Man Yasin Kolo: "In vielen Situationen fehlt einfach noch dieses blinde Vertrauen zu den Mitspielern. Da sind uns einige Mannschaften meilenweit voraus." Die Zusammenstellung der Mannschaft ist vor allem eine große Herausforderung für Velcic. "Ich denke, dass ein paar Spieler mit ihren Rollen momentan unzufrieden sind. Es gibt definitiv ein paar Dinge, die wir aus den Köpfen rauskriegen müssen", meint der Coach. Er stellt aber auch klar, dass seine Schützlinge weiterhin an sich glauben: "Wir haben null Panik. Es ist überhaupt keine Resignation oder Angst zu spüren."

Gute Leistungen

Die Panthers konnten sich über weite Strecken der bisherigen Saison gut präsentieren. Zum einen eine positive Erkenntnis – zum anderen aber auch frustrierend, dass die Ergebnisse trotzdem nicht stimmen. "Natürlich ist das sehr enttäuschend. Aber aus solchen Spielen müssen wir lernen und sie als Motivation nehmen", meint Center Marko Bacak, der mit 17 Punkten in Nürnberg einer der besten Schwenninger war. "Wir sind angepisst, keine Frage", bestätigt auch Velcic, ergänzt aber: "Jammern hilft uns auch nicht weiter. Wir werden unsere Fehler aufarbeiten."

Dazu kommt den Schwenningern die Pause gerade recht. Erst am 31. Oktober sind sie wieder im Einsatz – daheim gegen Ehingen. Eine gern gesehene Verschnaufpause, meint Velcic: "Wir können auf ein paar grundlegende Dinge eingehen, ohne uns direkt auf den nächsten Gegner vorbereiten zu müssen." In einer Prognose ist sich Alen Velcic ganz sicher: "An Weihnachten werden wir in der Tabelle ganz woanders stehen."

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