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Basketball Keine Angst vor großen Namen

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Bill Borekambi (links) mauserte sich in der vergangenen Saison zum Leistungsträger. Der Power Forward will auch in der neuen Runde für Erfolge auf dem Deutenberg sorgen. Fotos: Michael Kienzler Foto: Schwarzwälder Bote

Ganz allmählich steigt der Panthers-Puls bei Mannschaft, Trainern und Fans. Bis zum Saisonauftakt in der 2. Bundesliga ProA am 21. September gegen die Kirchheim Knights muss Coach Alen Velcic das neue Team mit 13 Spielern zu einer Einheit formen.

Herr Velcic, die Pause ist vorbei, kribbelt es schon?

Natürlich. Ich freue mich tierisch auf die Saison und darauf, dass das Training endlich losgeht. Die Spieler sind im Laufe der Woche angereist. Am Samstag bekommen sie ihre Ausrüstung und die Autos. Am Abend dann gehen wir alle gemeinsam essen.

Wann beginnt das Training?

Wir starten am Montag um 9 Uhr in der Hoptbühlhalle. Es gibt zwei Einheiten am Tag. Am Anfang arbeiten wir viel an der Kondition und den Grundlagen. In der zweiten und dritten Woche geht es allmählich um die Taktik. Diese wird dann in der vierten Woche intensiviert und wir schauen, wer auf welcher Position welche Stärken hat. In der letzten Woche im Trainingslager geht es dann intensiv um das Spielsystem.

Reichen fünf Wochen für eine gute Vorbereitung?

So viel ich weiß, sind wir die letzte Mannschaft der Liga, die mit dem Training beginnt. Das ist in Ordnung, ich habe das schon immer so gemacht. Erfolg misst sich nicht an der Länge der Vorbereitung. Wenn du zu früh anfängst, besteht die Gefahr von Lagerkoller und die Verletzungsgefahr steigt.

Welche Teambuilding-Events sind geplant?

Wir werden einiges anders machen als andere Teams. Da geht es auch um die Abwechslung. So ist auch eine Radtour im Schwarzwald über 50 Kilometer geplant. Da geht es natürlich um die Kondition. Aber die Jungs sollen auch sehen, wie schön es hier ist. Wir trainieren mit der Wasserball-Mannschaft der WBG-VS oder gehen ins Boxtraining.

Gibt es ein Trainingslager?

Ja, wir sind vom 6. bis 13. September wieder im türkischen Antalya. Dort geht es zum einen sehr viel um Taktik, wir werden dort drei Mal am Tag trainieren und sehr viel spielen. Dort machen wir aber auch ganz viel für die Chemie im Team. Ich habe alle Spieler 24 Stunden im Auge und kann sehen, wie die Stimmung ist. Geplant ist auch ein Testspiel gegen den türkischen Erstligisten Afyonspor.

Wie sieht es mit Testspielen aus?

Wir werden acht Testspiele bestreiten. Am 24. August geht es los in Lambsheim gegen Speyer.

Was können Sie zum neuen Team sagen?

Unser Kader besteht aus acht Deutschen, vier US-Amerikanern und einem bulgarischen Spieler. Wir haben eine gute Mischung aus Leistungsträgern aus der vergangenen Saison und talentierten jungen Spielern. Diese habe ich nicht nur nach ihrem Können rekrutiert, wichtig ist für mich vor allem der Charakter. Deshalb unterhalte ich mich auch mit ehemaligen Trainern und Mitspielern. Wir haben keine Zeit, in dieser Liga Spieler zu formen, die müssen schon sehr weit sein, auch die jüngeren Neuzugänge Noah Camdon und Philipp Kukic. Es geht um Taktik und Teamfähigkeit. Wir werden wieder ein sehr gutes Team haben. Vielleicht reicht es sogar wieder für eine Überraschung.

Wie konnten Sie die Spieler von Schwenningen überzeugen?

Die Jungs kommen hierher, weil sie jede Menge Spielzeit bekommen, weil sie gut trainiert werden und Spaß am Basketball haben wollen.

Was ist für das Team erreichbar in der ProA?

Alles wird sich auf einem anderen Niveau abspielen.Viele meinen, das dies die stärkste Liga aller Zeiten ist. Es gibt einige Aufstiegsfavoriten, aber keine klaren Abstiegskandidaten. Ich will immer gewinnen und das Bestmögliche aus dem Team herausholen. Die Play-offs sollten es schon sein. Wir müssen vor keinem Gegner Angst haben, können jede Mannschaft schlagen. Das werden wir versuchen zu beweisen. Auf diesem Niveau macht es auch die Tagesform, die Vorbereitung oder die Anreise aus. Ich bin sicher, dass wir nicht unterschätzt werden.

Was ändert sich für Sie als Trainer in der ProA?

Im Vergleich zur vergangenen Saison werden die Spielerwechsel für mich deutlich einfacher. Die Regel besagt, dass immer zwei Deutsche auf dem Feld sein müssen, dafür keine zwei Local-Player mehr.

Welche Rolle spielt der Etat für die kommende Saison?

Wir müssen für alles strampeln und bekommen in der ProA nichts geschenkt. Unser Etat beläuft sich auf rund 500 000 Euro. Damit haben wir das günstigste Team der Liga. Im Vergleich dazu hat Phoenix Hagen 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Bei Tübingen, Jena und Chemnitz spricht man sogar von Etats mit mehr als zwei Millionen Euro. Wir müssen eben fehlendes Geld mit Teamgeist kompensieren.

Die Runde startet gleich mit einem Derby gegen die Kirchheim Knights.

Ein guter Start wäre sehr wichtig. Deshalb ist es gut, dass wir erste Spiel in der Deutenberghalle mit unseren Fans gegen Kirchheim haben. Ein Vorteil ist auch, dass es im zweiten Match gleich gegen Bundesliga-Absteiger Bremerhaven geht. Die haben bis jetzt erst drei Spieler im Kader.   Die Fragen stellte Michael Kienzler

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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