Artland Dragons Basketball hat in der Stadt Quakenbrück eine lange Geschichte. Nachdem am Artland-Gymnasium in Quakenbrück Basketball gespielt wurde, konnte im Jahr 1955 beim Quakenbrücker TSV eine neu Basketballabteilung aufgebaut werden. In den 1970er Jahren gelangen der ersten Herrenmannschaft die ersten sportlichen Erfolge. Zum einen stieg man in die 2. Basketball-Bundesliga auf – und zum anderen kämpfte man um den Einzug ins Achtelfinale des DBB-Pokals. In den 1990er Jahren stiegen die Niedersachsen von der Regionalliga wieder in die 2. Bundesliga auf. Die mittlerweile in "Artland Dragons" umbenannte Mannschaft verpasste als Aufsteiger in der Saison 2003/04 nur hauchdünn die Bundesliga-Playoffs, nach der Hauptrunde war man mit Bayer Leverkusen punktgleich gewesen. 2004/05 führte Coach Chris Fleming die "Drachen" erstmals ins Bundesliga-Playoff-Viertelfinale. 2005/06 gelang dies ebenso, 2006/07 erreichte Artland dank Playoff-Siegen über Berlin und Köln sogar die Finalserie und verlor in dieser mit 1:3-Spielen gegen Bamberg. Ins Pokalendspiel kämpfte man sich ebenfalls vor, verpasste aber auch dort den ersehnten Cup-Gewinn. Am 3. Mai 2015 gab der Verein die Einstellung des Profispielbetriebs in der Bundesliga aus wirtschaftlichen Gründen bekannt und zog sich in die ProB zurück. Im Juni 2018 übernahmen die Quakenbrücker die Lizenz des Bundesliga-Absteigers Rockets Gera und rückten damit in die 2. Bundesliga ProA auf. In den vergangenen beiden Saisons belegten die Norddeutschen den elften Platz in der Hauptrunde und schlossen die ProA beim Abbruch im März auf Platz 14 ab. Als diesjähriges Saisonziel haben die Quakenbrücker offiziell den "Klassenerhalt" genannt, da man sich auch namhafte Verstärkungen nicht leisten konnte. Die Dragons schöpfen nun vor allem ihr Potenzial aus einer sehr umfangreichen Nachwuchsarbeit.