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Basketball "Der Ehrgeiz ist immer noch sehr groß"

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KKK-Kapitän Florian Köppl (Mitte) wird in der kommenden Regionalliga-Spielrunde voraussichtlich nur ein einziges Mal in Haiterbach zu sehen sein – dann im Trikot des Liga-Konkurrenten TSG Reutlingen. Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

"Der Ehrgeiz ist immer noch sehr groß." Die Verantwortlichen der Basketballer von KKK Haiterbach hören diese Worte von Sascha Kesselring nur zu gern. Der ehemalige Profi will sich künftig wieder voll in Dienst der Regionalliga-Mannschaft stellen.

Vor der Saison 2018/19 hatte Sascha Kesselring nach Jahren des Profi Basketballs und einigen KKK-Jahren in der Regionalliga seinen Rücktritt erklärt. Der Kräfteverzehr war zu groß geworden.

Doch ganz loslassen konnte er nie. Der Druck war weg, der Abstand hat dem 2,09 Meter großen Athleten gut getan, auch wenn ihn die Kameraden auf dem Spielfeld ebenso vermisst haben wie die Zuschauer, für die Sascha Kesselring ein echter Publikumsliebling war.

Doch so ganz weg war Sascha Kesselring nie. Im Dezember 2018 stand er wieder in der Halle und half dem Bezirksligateam in seiner Notlage aus. Am Ende absolvierte er sogar Spiele im Regionalligateam – der Hunger auf mehr war wie geweckt.

"In dieser Phase hat es sehr viel Spaß gemacht, denn es ist gelungen ein echtes Team auf die Beine zu stellen. Der Coach (Mario Maric) hat hier einen tollen Job gemacht, um eine gesunde Mischung zwischen Jung und Alt herzustellen", so Sascha Kesselring.

Dies war ausschlaggebend für eine Fortsetzung der Karriere des inzwischen 34-jährigen Centerspielers. " Mit Hilfe meines Trainers im Vitalis in Nagold konnte ich mich wieder voll in Form bringen und erwarte mir sehr viel vom neuen Anlauf. Die Liga wird von Jahr zu Jahr stärker doch ich vertraue den Verantwortlichen, dass sie für die neue Runde eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen werden", so Sascha Kesselring, der wie gewohnt wieder mit der "15" auflaufen wird.

In die Freude, dass Sascha Kesselring wieder voll angreifen und seine ganze Routine in die Waagschale werfen will, mischt sich allerdings auch etwas Wehmut, denn gleich drei Stammkräfte werden nicht mehr mit von der Partie sein, wenn die Korbwerfer von KKK Haiterbach in knapp einem Monat am 22. September mit dem Heimspiel gegen den ambitionierten Aufsteiger PKF Titans Stuttgart in ihre 8. Saison der Regionalliga starten.

Aus beruflichen Gründen nach Hannover gezogen ist Gojko Bubalo. "Er hat uns zwei Jahre lang mit seinem starken Wurf und seiner Wendigkeit viel Freude bereitet. Obwohl er noch recht jung ist, ist er im Spiel schon sehr abgeklärt. Wir werden ihn vermissen", sagt Abteilungsleiter Jan Rupcic.

Florian Köppl peilt mit TSG Reutlingen den Aufstieg am

Auch Florian Köppl, zuletzt Kapitän der Regionalliga-Mannschaft, ist weg. Nach eineinhalb Jahren bei KKK Haiterbach wechselt er zum Liga-Konkurrenten nach Reutlingen und peilt mit seiner neuen Mannschaft den Aufstieg in die 1. Regionalliga an, ein sportliches Ziel, das er mit KKK Haiterbach in zumindest absehbarer Zeit kaum wird erreichen können. Der aus Kirchheim gekommene Power Forward hat mit seiner agilen Spielart die Augen nicht nur der Fans in Haiterbach und Umgebung, sondern vor allem auch die der Wettbewerber auf sich gezogen.

Auch auf Robin Aniobi kann Trainer Mario Maric nicht mehr zählen. Aufgrund einer beruflichen Veränderung steht ein Umzug an. "Der Beruf hat natürlich Vorrang. Wir werden ihn vermissen. Er hat in der letzten Saison einen großen Sprung gemacht und ist aus dem Team nur schwer wegzudenken", sagt Jan Rupcic und ergänzt: "Spieler wie diese drei sind auf und neben dem Feld wichtig für einen Verein wie KKK Haiterbach. Für sie werden die Türen immer offen bleiben. Sie sind auch Vorbilder für die vielen Jugendlichen."

Wo die Mannschaft nach den Abgängen der drei Leistungsträger sportlich tatsächlich einzustufen ist, dürfte sich schon nach ein paar Spielen herauskristallisieren.

Klar ist, die Haiterbacher wollen heute in einem Jahr vor ihrer 9. Regionalligasaison stehen.

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