Liga bestätigt freien Platz: Die Balinger Korbjäger profitieren vom Aufstieg der TSG Reutlingen Ravens 2 in die Oberliga Baden-Württemberg.
Nach dem zweiten Platz in der Aufstiegsrelegation hätten die TSG Balingen Falcons den Aufstieg sportlich eigentlich knapp verpasst, profitieren nun jedoch von einem nachträglich frei gewordenen Startplatz und steigen doch noch in die Landesliga auf.
Rang zwei in der Relegation reicht am Ende doch
Die Basketballer der TSG Balingen Falcons haben den Aufstieg in die Landesliga geschafft – wenn auch mit etwas Verzögerung. Nach einem gelungenen Auftakt in der Aufstiegsrelegation mit einem 86:68-Heimsieg gegen Ravensburg musste sich der Bezirksliga-Vizemeister auswärts bei BBU 01 Ulm IV mit 63:71 geschlagen geben.
Da Ulm auch sein zweites Spiel gegen den TSB Ravensburg deutlich mit 80:50 gewann, beendeten die Falcons die Dreierrunde zunächst auf Rang zwei und verpassten den direkten Aufstieg nur knapp. Nun dürfen sich die Balinger dennoch über den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse freuen.
Balinger profitieren vom Reutlinger Aufstieg
Möglich wird dies durch den erfolgreichen Aufstieg der TSG Reutlingen Ravens 2 in die Oberliga Württemberg. Der bisherige Landesligist setzte sich in den Aufstiegsspielen gegen den Vertreter des Bezirks III, den TSV Malmsheim, durch und steigt gemeinsam mit Landesligameister VfL Sindelfingen auf. Durch diesen zusätzlichen Aufstieg wird in der Landesliga Männer des Bezirks IV (Alb/Bodensee) ein weiterer Platz frei.
„Durch diesen zusätzlichen Aufstieg ergibt sich in der Landesliga Männer des Bezirk IV ein weiterer freier Platz. Dieser wird gemäß der Ausschreibung dem Zweitplatzierten der Landesliga-Relegation angeboten. Dabei handelt es sich um die TSG Balingen Falcons, die entsprechend nachrücken“, erklärt Gianvito Greco vom Basketballverband Baden-Württemberg.
Finale Zusammensetzung steht noch nicht fest
Die finale Zusammensetzung der Landesliga steht allerdings noch nicht endgültig fest. Bis zum Meldeschluss am 15. Juni besitzen die Mannschaften, darunter auch Absteiger aus der Oberliga sowie Aufsteiger aus den Bezirksligen, zunächst eine Anwartschaft. Die Sollstärke der Liga wird laut Verband zwölf Teams umfassen.