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Basketball Am Ende schwinden dann doch die Kräfte

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Die Zuschauer in der Kuckuckshalle sahen ein rassiges Basketballballspiel. KKK Haiterbach (weiße Trikots) mischte gegen den Titelanwärter aus Reutlingen lange gut mit, musste aber am Ende die spielerische und individuelle Klasse des Tabellenführers anerkennen. Foto: Reutter

KKK Haiterbach – TSG Volksbank Reutlingen 69:80 (23:15, 41:27, 57:53). Die Basketballer von KKK Haiterbach haben der TSG Reutlingen, der einzig noch ungeschlagenen Mannschaft in der Regionalliga Baden-Württemberg, einen großen Kampf geliefert, sind am Ende aber leer ausgegangen.

Entschieden wurde das Spiel vor vollen Rängen in der Kuckuckshalle erst in den letzten zehn Minuten, in denen die favorisierten Gäste noch einen Zahn zulegen konnten, während bei den Haiterbachern die Kräfte schwanden.

Die Haiterbacher überzeugten auch gegen die Spitzenmannschaft aus Reutlingen mit einem beherzten Auftritt. Die Gäste gingen zwar schnell 3:0 in Führung, doch KKK Haiterbach war voll auf der Höhe.

Angetrieben von den vielen Fans in der vollen Kuckuckshalle dominierten die Kroaten das erste Viertel. Center Sascha Kesselring war nicht aufzuhalten und erzielte 15 Punkte im Anfangsviertel.

Viele Zuschauer rieben sich die Augen, denn KKK Haiterbach zeigte richtig starke Minuten gegen die immer mehr ideenlos wirkenden Reutlinger. Diese Dominanz setzte sich im zweiten Viertel fort. Thomas Pieciak und Luka Banozic erhöhten auf zwischenzeitlich 36:22, Slaven Ponjavic gar auf 41:24, ehe Nikola Gaurina mit seinem zweiten Dreier den 27:41-Halbzeitstand aus Sicht der Gäste erzielte.

"Wir haben unseren Gameplan bis dahin top umgesetzt. Einzig unsere Wurfquote von außen war sehr schwach", so Trainer Mario Maric.

Eine Reaktion der Gäste musste nun kommen – und die ließ auch nicht lange auf sich warten. In der Pause hatte der Gästecoach einige Veränderungen vorgenommen. und diese fruchteten gleich von Beginn an.

Auch wenn Mijo Babic zwischenzeitlich auf 45:29 erhöhte, so war die Spielanlage der Gäste jetzt deutlich besser. KKK Haiterbach geriet uznehmend unter Druck. Marques Charlton erzielte in dieser Phase zehn wichtige Punkte, und der schwer erkämpfte Vorsprung der Haiterbach schmolz Punkt um Punkt.

Die Gäste aus Reutlingen trafen hochprozentig aus dem Halbfeld, die Haiterbacher hatten in der Offence doch deutlich mehr Schwierigkeiten, zumal Sascha Kesselring mit dem vierten Foul kurz vor dem Ausscheiden war.

Mit dem erst dritten Haiterbacher Dreier sorgte Mijo Babic, dafür, dass es nach dem dritten Viertel 57:53 stand und wenigstens ein kleiner Vorsprung ins letzte Viertel gerettet werden konnte.

Der Titelanwärter aus Reutlingen ging allerdings in der 34. Minute durch Sinan Durant nach langer Zeit mit 62:59 wieder in Führung. KKK Haiterbach versuchte alles, hatte aber kein probates Mittel gegen die gut stehenden Gäste, die das Momentum auf ihrer Seite hatten und im Stile eines Spitzenteams auf 71:61 davon zogen.

Das Team von Mario Maric stemmte sich gegen die Niederlage, kam auf 67:75 heran, doch am Ende reichte es nicht. Die Gäste landeten am Ende einem 80:69-Sieg und bleiben damit weiterhin ungeschlagen an der Spitze.

"Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert. Die Mannschaft hat heute gezeigt, dass viel Potenzial und großer Wille in ihre steckt, doch die kleine Rotation ließ nicht mehr zu. Am Ende schwanden doch bei einigen die Kräfte", so Mario Maric, der ergänzend meinte: "Natürlich tut so eine Niederlage am Ende weh, doch wir haben aufopferungsvoll gekämpft und den Reutlingern alles abverlangt. Um das Spiel zu gewinnen, hätten wir eine bessere Wurfquote von außen benötigt."

KKK Haiterbach: Sascha Kesselring (25/1), Mijo Babic (17/1), Luka Banozic (11/1), Slaven Ponjavic (10), Thomas Pieciak (6), Dominik Milicevic, Martin Kresic, Rickardo Maric.

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