Die Luftqualität wird regelmäßig untersucht. Foto: Pixabay

In Basel hat schlechtes Wetter für eine bessere Luftqualität gesorgt.

Die Belastungen mit Feinstaub und Stickstoffdioxid sind vergangenes Jahr in der Region Basel zurückgegangen. Auch die Ozonwerte sind geringer. Dies geht aus dem am Montag veröffentlichten Jahresbericht 2024 des Lufthygieneamts beider Basel hervor.

 

Bei der Feinstaubbelastung wurde der Jahresgrenzwert von maximal 20 Mikrogramm pro Kubikmeter an allen Messstationen der Regionen eingehalten. Die Werte lagen zwischen elf Mikrogramm in Sissach und 18 an der Autobahn A2 im Hardwald bei Muttenz, wie es in einer Mitteilung heißt. Der Anteil der feineren Teilchen mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer hat sich verringert. Nur am verkehrsreichen Standort A2 Hardwald wurde der Grenzwert noch geringfügig überschritten. Bei der Belastung mit Stickstoffdioxid wurde das Maximum von 30 Mikrogramm pro Kubikmeter gemäß Vorgaben der Luftreinhalte-Verordnung fast überall erfüllt. Ausnahme ist auch hier wieder der Standort an der A2. Bei der stark befahrenen Feldbergstraße in Basel wurden hingen „aufgrund der besseren Durchlüftung“ eine tiefere Belastung gemessen, wie es in der Medienmitteilung heißt.

Die Ozonbelastung war im Vergleich zum Sommer 2023 deutlich geringer. Als Hauptgrund nennt das Lufthygieneamt die kürzeren Schönwetterphasen.